Kugeln und Nebel.

Frank Peters, Hude.

(Letzes Update: Sunday, 28-Oct-2001 20:21:02 MET )


Wie alles begann.

Der 20. Januar 2001, die Zeit 15.20 Uhr, die Temperatur -3° C, kein Niederschlag, geringe Luftfeuchtigkeit, gefrorener, schneebedeckter Boden, Winternachmittag in der Gemeinde Hude (Landkreis Oldenburg/ Niedersachsen).

Ich war mit meiner Tochter und ihrem Schlitten auf dem Nachhauseweg von der Rodelbahn, die sich gegenüber unserem Haus in einem Waldstück namens Schnitthilgenloh verbirgt.

Mit meiner Digitalkamera, einer Hewlett Packard C 200 ( ich fotografiere vorwiegend mit der Auflösung 1152x875 Pixel), hatte ich einige Bilder von Ihr und der verschneiten Landschaft eingefangen. Als ich mir später die Aufnahmen zu Hause am Bildschirm betrachtete, staunte ich nicht schlecht, dass zwei Aufnahmen so ganz anders geworden waren, wie ich sie eigentlich im Sucher gesehen hatte.

Auf dem ersten Bild, wo Anormalitäten zu finden waren, stand meine Tochter neben einem Holzstoß aus frisch gesägten Buchenstämmen ungefähr 3 m von mir und der Kamera entfernt. Direkt auf und ein Stück über ihrer rechten Schulter war eine grün/graue Kugel zu sehen (ca. 10 cm Durchmesser). Sie hob sich sehr gut auf und ein kleines Stück über der schwarzen Jacke meiner Tochter ab, denn die Kugel hatte zusätzlich noch einen matten gelben Innenkreis und außen herum war eine bläuliche Umrandung auszumachen, ähnlich einem Energiefeld.

Das zweite Bild am Ausgang des Waldes in Sichtweite unseres Haus aufgenommen zeigte auf dem Waldweg einen sich auf dem Boden schlängelnden Nebelschwaden, der in einem 4 bis 5 m großen Nebelball endete. Gemeinsamkeiten bei beiden Bildern waren insofern vorhanden, dass der integrierte Kamerablitz jeweils ausgelöst hatte.

Nach erstem Erstaunen und der Frage: "Was ist das, was könnte das sein?" ließen Forschergeist, Tatendrang und eine Portion Neugier mir bis zum heutigen Tag keine Ruhe diesem Phänomen auf die Spur zu kommen. Am gleichen Abend bin ich noch einmal allein in den verschneiten Winterwald und hatte wiederum einzelne Kugeln abgelichtet.

Erklärungsversuche - Strukturnebel und Kugeln

Der Mond oder etwaige andere Spiegelungen schieden aus. Der Mond war noch nicht aufgegangen und andere Reflexionen sollte es im dichten Wald nicht geben. Der Mond stellte sich auch auf späteren Aufnahmen als gänzlich anderes farbliches Objekt dar als "meine" Kugeln.

Ich konnte diesem Phänomen nur mit Zuhilfenahme des Blitzes beikommen. Die "Gegenseite" wollte angestrahlt, sichtbar gemacht werden. Ohne Blitz waren die Kugeln nicht zu sehen.

Schneekristalle waren nicht in der Luft, konnten es vielleicht Staubpartikel sein?

An dem Tage glaubte ich etwas gänzlich neues entdeckt zu haben ohne dort schon zu wissen, dass es im Internet über eine halbe Millionen Seiten zu dem Thema zu finden gab.

Ich kannte auch Wolfgang Schöppes Fotos, die er mit seinen Stereokameras in der Umgebung Kassels aufgenommen hatte und die mich schon immer, trotz Pro und Kontra, sehr fasziniert hatten. Ich hielt seine sogenannten "Plasma-Fotos" aber zuerst schlichtweg für ein anderes Phänomen, denn die Farbe und die Anzahl meiner Kugeln differierte zu seinen Aufnahmen gewaltig. Es scheint sich aber um das gleiche Phänomen zu handeln.

Aber was vor allem ganz anders war, dass bei meinen Bildern, die ich ab Januar 2001 fast täglich im Wald vor der Haustür während der Früh- und Abenddämmerungsstunden schoss, sporadisch Nebel eintrat. Kein Boden- oder Hochnebel, nein, plötzlich auftauchende Nebelschwaden, die in sich ein feste Struktur hatten, sogar so etwas wie Aussparungen aufwiesen. Bei den kleineren Kugeln zeigte sich ab und zu an ihrer Unterseite ein kleiner Schweif, wie der von einer Rakete, die gen Himmel stieg.

Bild 2 - Anke und May Britt -

Als hätten sie sich erschrocken, wenn ich sie anblitzte. Irgendwie scheint es eine Verbindung zwischen Kugeln und Nebel zu geben, denn wenn man sich den Nebel näher betrachtet, findet man dort, wie in einem Schaumteppich Kugel an Kugel. Auch fotografierte ich Einzelkugeln, woraus sich wie in einem Wirbel Nebel löste oder auch wieder zu Kugeln zusammensetzte. Manche Nebelschwaden sahen aus wie Tiere, Fratzen, Gnome und Geisterwesen.

Bild 3 - Strukturnebel -

Und meistens schauten einen aus diesen Nebelschwaden große dunkle furchterregende Augen an, wenn man sich einige Bilder länger betrachtete. An einem Abend hatte ich auf dem Waldweg einen Nebel mit der Kamera eingefangen, der aussah, als würden zwei Engel oder Elfen über dem Boden schweben, sogar die Umrisse der Flügel waren zu erkennen und die Proportionen waren 3 bis 4 m groß. Auf einer Bank im Wald lichtete ich ein Nebelstrukturwesen ab - menschengleich, als würde dort jemand zusammenkauert sitzen, wie mir einige bestätigten.

Der Phantasie des Betrachters sind bei den Aufnahmen keine Grenzen gesetzt.

Ich gab die Bilder in meinem Freundeskreis herum und war über die Reaktionen sehr erstaunt, denn jeder erspähte irgendwelche anderen Figuren im Nebel, ob es Feenwesen, Kobolde, Wölfe oder Hunde waren, selbst ein trollähnlicher Musikant mit einer Laute in seinen Armen, wurde mir beschrieben.

Waren es vielleicht Wesen, die es nicht gibt bzw. nicht geben darf, vielleicht aber doch irgendwo gibt. Seit Jahrtausenden beschäftigen sie die Phantasie der Menschen.

Zum Teil wurden sie in die Welt der religiösen Symbolik integriert, mitunter auch als Bestandteil der "harten Realität" aufgefasst, dann auch wieder augenzwinkernd als Fabelgeschöpfe aus Kindermärchen hingenommen.

Wo kommen unsere Märchenfiguren her - alles nur zusammengesponnen und gedichtet oder beruht es teilweise auf alten Überlieferungen von wahren Begebenheiten, wenn es um die Naturgeister geht?

Nicht alle Menschen im materialistischen, technisierten und degenerierten Europa haben den Glauben an solche Wesen verloren. Auf den Außenposten Nordwest- und Westeuropas in Irland und auf Island sind diese Märchen noch genauso lebendig wie in Skandinavien und Osteuropa und die Menschen dort haben noch Kontakte zu ihnen und leben in Harmonie mit Elementargeistern, wie Feen, Devas, Gnomen und anderen. Das kommt uns sehr fremd vor. Auf Island, wo mehr als die Hälfte der Einwohner an diese Wesen glaubt und auch schon begegnet ist, gibt es neben einer Elfenschule in Reykjavik in der Regierung Islands einen Elfenbeauftragten - kein Scherz, den gibt es wirklich. Um tiefer in diese Materie einzusteigen am Rande ein Buchtip: "Elfensommer" von der Kanadierin Tanis Helliwell, übrigens auch mit Homepage im Internet vertreten. Ein Tatsachenbericht aus Irland von ihren Begegnungen mit Naturgeistern und den dort lebenden Lepracháns.

Die folgenden Wochen

Bei vielen meiner Aufnahmen nahm ich meine Familie mit auf die Fotopirsch, als Zeugen für etwas unsichtbares und unfassbares, was durch den Blitz der Kamera angestrahlt wurde, um so sichtbar gemacht zu werden.

Immer wiederkehrende Versuche, die ich auch bei verschiedenen Wetterlagen unternahm, ließen mich dem Phänomen nicht unbedingt näher kommen.

Die Kugeln waren allgegenwärtig ob bei trockenem Wetter, Schnee, Regen oder Hagelschauern, auch wenn sich Luftfeuchtigkeit und Luftdruck schlagartig änderten. Auch am Tage konnte ich ohne weiteres Kugeln vor einem dunklen Hintergrund fotografieren, wenn sich die Sonne nicht sehen ließ. Regentropfen stellten sich auf den Digitalbildern als Regentropfen dar und Schneeflocken als Schneeflocken.

Ein Regenschirm war bei widrigen Wetterverhältnissen nicht nur der übliche Schutz für mich, sondern hielt auch den Regen und Schnee mindestens auf 40 bis 50 cm Abstand von der Kameralinse entfernt. Sehr gut konnte man auch erkennen, dass die Kugeln unabhängig vom Wetter bisher ihre Form behalten hatten.

Bild 4 - FGK-Sitzung -

Am 17. März auf der FGK-Sitzung in Zierenberg schoss ich einige Fotos bei den Vorträgen von Uwe Engelmann und Kurt Dietrich. Auf der Projektionsleinwand und rundherum waren genauso ca. 10 Kugeln zu sehen, wie bei Gruppenaufnahmen vom FGK-Vorstand.

Regina Braun hatte rechts neben ihrem Kopf zwei Kugeln und Wolfgang Ring direkt über seinem Kopf eine ca. 10 cm große Kugel. Alles Zufall oder Spiegelungen oder Staub vor der Kameralinse? Kugeln waren nicht auf jedem Bild in Zierenberg zu finden. Staubpartikel in dieser Größe - unmöglich!

In diesem Zusammenhang ist es sehr wichtig, dass man räumlich sehen kann. Also dass man unterscheiden kann, ob sich das Objekt einige Millimeter vor der Linse bewegt oder ob es einige Meter entfernt ist.


Bild 5 - Fliegende Untertassen? -

Zwei Tage später bekam das Phänomen eine neue Dimension - die Kugeln veränderten ihre Form. Am Montag, dem 19. März gab es einen starken Wintereinbruch in Deutschland und vormittags an der Küste Sturmböen bis zu Windstärke 11 und ständiges Schneetreiben. Da es den ganzen Tag nicht richtig hell wurde, konnte ich erstaunliche Bilder im Wald und auch im eigenen Garten einfangen. Die Kugeln, es waren einige richtige große dabei von 40 bis 50 cm im Durchmesser, hatten ihre Form verändert, sie sahen aus wie die klassische Form eines Ufos. Hatten die Kugeln eine wetterbedingte Schutzform angenommen oder waren sie vom Orkan so zerzaust?

Sie sahen alle gleich aus - alle wie kleine fliegende Untertassen. Von diesen Bildern schoss ich einige. 10 Tage später am 29. März war ich am Vormittag wieder einmal mit der Kamera im Wald zu meinen Lieblingsfotoplätzen unterwegs.

Dichte Eiswolken kündigten einen Hagelschauer an. Aus einer leerstehenden Hütte fotografierte ich in Richtung einer uralten Eiche.

Bild 6 - Der Lichtstrahl -

Beim Auslösen sah ich im Monitor wie mich ein Blitz anleuchtete. Am Bildschirm betrachtete ich später wie ein fast 3 Meter langer Lichtstrahl von ca. 7 bis 10 cm Breite im 45° Winkel vom grasbedeckten Boden zu den ausladenden Äste der Eiche hinaufführte. Aber es war nicht eben nur ein Lichtstrahl, wie ein Fahrstuhl sah es aus, in dem eine Vielzahl dieser kleinen "Untertassen" fest hingen, die ich 10 Tagen zum ersten Mal zu Gesicht bekommen hatte. Wenige im unteren Teil des Lichtstrahls, aber sehr viele, fast ein Stau der Objekte, im oberen Teil des Strahls - als sollten sie sich nicht schnell genug vor dem nahenden Hagelschauer in Sicherheit bringen können. Wurden Sie nach oben gebeamt? Da ich auch hier in Serie Fotos schoss, stellte ich schon auf dem nächsten Bild mit Bedauern fest, dass der Lichtstrahl verschwunden war. Ich hatte leider auch keine Fotos vom oberen Teil der Eiche gefertigt, so bleibt es offen, wohin dieser Lichtstrahl führte und ob er länger war als diese fast 3 m, die auf dem Bild zu sehen sind.

Am meisten erstaunte mich aber, dass es wahrscheinlich eine sogenannte Intelligenz auf der anderen Seite der Kamera gibt. Es kostete ein wenig Überwindung mit etwas zu reden was nicht da ist. An Tagen wo sich kein Nebel zeigte, sprach ich das Unbekannte an: "Du könntest Dich wieder einmal vor der Kamera zeigen!".

Resultat war, dass mehrmals prompt direkt danach auf dem nächsten Bild eine Nebelstruktur auftauchte.

In der Zeit nach meinen ersten Bildern im Wald spürte ich eine gewisse Unruhe und sogar Ängstlichkeit, was ich vorher nie gekannt hatte, wenn ich in der Abenddämmerung allein den vertrauten Wald betrat, um mich dort ein oder zwei Stunden mit meiner Kamera aufzuhalten. Ich wusste nicht, was mich dort vielleicht einmal erwartet, ob sich die "Geister" auch einmal real zeigen oder wie sich die Thematik überhaupt weiterentwickeln würde. Ich sah unseren heimischen Wald plötzlich mit ganz anderen Augen.

Wer sich mit solchen mysteriösen Wesenheiten beschäftigt, bewegt sich in einem nebelhaften Zwischenreich, am Kreuzungspunkt zwischen Wissen und Glauben, Kunst und Symbolik, Realität und Traum. Faszinierend ist diese Dämmerzone deshalb, weil es den Anschein hat, als könnten sich diese Wesen aus dem Bereich der Vorstellungen von Zeit zu Zeit mit einem Schimmer von realer Erfassbarkeit umgeben, Fußspuren hinterlassen und - zumindest in Form von grün/grauen Kugeln - auf Fotos auftauchen.

Hatte ich auf dem ersten Bild einen Strukturnebel war auf dem folgenden Foto, wenn der Blitz 6-7 Sekunden später erneut auslöste, der ganze Spuk schon wieder vorbei. Nun mochte einem der eigene Atem gerade bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt einen Streich spielen. Doch bei einigen Testaufnahmen unter gleichen und ähnlichen Bedingungen zeigte sich bald, dass sich durch meine

Ausatmungsübungen zwar ein schwacher Dunst ablichten ließ, aber der hatte mit den festen teilweise mehrere Meter großen Nebelstrukturen nichts gemeinsam.

Einige Wochen nach Auftauchen des Phänomens bekam ich eine Antwort auf eine E-mail - ein paar der Kugelaufnahmen hatte ich an einen Kamerahersteller aus dem Stuttgarter Raum gesendet.

Kleine Tierchen und herabfallende oder aufgewirbelte Staubkörner sollten es sein, was sich dort vor meiner Kamera bewegte. Tierchen - an Mücken oder Fliegen war dort wohl gedacht worden - bei Minusgraden?!

Da ich ähnliche und für mich unbefriedigende und unsinnige Antworten auch von anderen Herstellern erwartete, verfolgte ich diese Anfragen bisher nicht weiter.

Neben meiner Digitalkamera benutzte ich auch dann und wann meine beiden Spiegelreflexkameras und erzielte mit ihnen gleiche Erfolge. Die Kugeln und der Nebel waren auch hier zu sehen. Zwischendurch wechselte ich auch die Standorte für meine Aufnahmen, begab mich in andere landschaftliche Gebiete, teilweise bis zu 100 km entfernt oder erzielte bei Reisen auf die Schwäbische Alb und nach Haldensleben/Raum Magdeburg ähnliche Resultate, egal ob in Räumen oder im Freien. In Haldensleben hatte ich mehrere Kugeln abgelichtet, die sich im 4. Stock unseres Hotelzimmers aufhielten.

Staubpartikel, Fliegen, Mücken?

Sind die Kugeln nicht vielleicht doch nur Staubpartikel? Ich habe natürlich auch und gerade in den letzten Wochen und Tagen Versuche unternommen, um diese These zu widerlegen. Zu den Tests, die ich bisher immer mit Hilfestellung meiner Familie unternahm, stellte sich nach kurzer Zeit schnell heraus, dass z. B. Waldbodenpartikel und Haushaltsmehl ungeeignet sind für solche Versuche und feine Sandkörner oder Salz für Versuche dieser Art mir am besten geeignet erschienen.
Im Millimeterbereich vor der Linse wurden sämtliche Partikel unscharf wiedergegeben. Einige cm entfernt entstanden die besten Aufnahmen, wenn z. B. Sand vor der Kameralinse herunterrieselte, auch noch bis zum Bereich von 30/50 cm kamen ganz vernünftige Bilder dabei heraus. Es stellten sich auch fast ähnliche Kugeln dar wie auf meinen Bildern - ich war überrascht. Aber schon bei den ersten Versuchen hätte ich sagen können, wenn ich es nicht gewusst hätte, in welchem Abstand sich das vor der Kamera abspielt (räumliches Sehen) und außerdem waren das nicht "meine Kugeln", denen ich schon einige Monate auf der Spur war.

Bild 7 - Der Beweis? -

Aber "meine Kugeln" kamen mir zu Hilfe. Denn bei Versuchen im 30-cm-Bereich hielten sich einige von ihnen wie Zaungäste in ein paar Metern Entfernung im Hintergrund auf. Deutlich hebt sich der rieselnde Sand von den Kugeln ab. Schon bei einer Entfernung, die über einen Meter Abstand hinausgeht, konnte man die Versuche einstellen - nichts war mehr von "der Kugelform" zu sehen, geschweige denn überhaupt irgendetwas von dem Versuch, wenn man nicht Erklärungen abgegeben hätte, was dort auf den Bildern hätte zu sehen sein sollen. Die Grundfarbe meiner Kugeln, abgesehen von den ganz durchsichtigen, ist nach wie vor grün/grau. Eine violette und zwei stahlblaue Einzelkugeln waren bisher die Ausnahme. Eine einzelne, quittegelbe kleinere, die von mir so bezeichnete "Golden Bowl" taucht oft im ganzen Verband mit den grün/grauen auf. Hat sie vielleicht  eine Führungsposition? Die Größen variieren von Tischtennis- bis hin zu Fußballgröße.

Aber noch wichtiger und grundlegender bei dem Thema "Staubpartikel" ist es für mich sekundäre Bedeutung hat, ob diese Objekte jetzt 1 mm, 30 mm oder mehr vor der Kameralinse aufgenommen wurden.

Viel entscheidender finde ich es, dass bei sehr vielen Bilderserien, die ich schoss auf dem ersten Bild hunderte von Kugeln zu finden sind und auf dem nächsten Bild, bis ca. 7 Sekunden später ausgelöst, nicht eine zu sehen ist. Wenn es sich um Staubpartikel handeln würde, wären auf den nachfolgenden mit Sicherheit noch einige davon zu finden gewesen. Staubpartikel halten sich bekanntlich länger in der Luft auf und schweben zu Boden!

Bei all meinen schon über 2500 archivierten Fotos, die ich zum Thema schoss, kam ich mehr und mehr zur Überzeugung, dass auf der "Gegenseite" oder wie immer man sie bezeichnen will, jemand in der Lage sein muss, die angeblitzten Kugeln zu deaktivieren. Nur so lässt sich erklären, dass Hunderte von Kugeln von einem zum nächsten Moment plötzlich von der Bildfläche verschwunden sind.

Vornehmlich Mücken und ein paar Fliegen sind im Bereich von einem Meter von der Linse entfernt auch als solche zu identifizieren. Selbst Details wie Flügel und Beine sind gut zu sehen. Geflügelte Tiere im weiteren Bereich stellen sich als kleine helle Lichtpunkte dar, aber anders als die Kugeln.

Das Verhaltensmuster der Kugeln.

Bei meinen Exkursionen bemerkte ich sehr oft ein wiederkehrendes Verhaltsschema der Kugeln. Wenn ich an meinen Standardfotoplätzen angekommen war, begann ich in Intervallen Fotoserien zu schießen. Manchmal zehn bis zwanzig hintereinander weg. Auf den ersten Bildern waren selten Kugeln zu finden, wenn dann meistens einzelne, das mehrte sich dann spätestens nach der Hälfte der Fotoshoots. Es tauchten immer mehr von Ihnen auf, vornehmlich später dann zum Finale auch größere Kugeln und mit dabei fast immer die "Golden Bowl" - um dann in gleichem Tempo wie sie gekommen waren auch wieder weniger zu werden. Der Eindruck entstand: "Lasst uns mal neugierig schauen, wer dort ein Blitzgewitter auslöst. Ach, er macht schon wieder seine Bilder. Gelangweilt wendete man sich ab."

Gibt es ein Interesse der Kugeln an den Menschen oder spielt es eine Rolle, dass sie sich vielleicht zu Menschen hingezogen fühlen, die sich für Übersinnliches interessieren?

Intelligenz auf der "anderen Seite" - vorausgesetzt meine Annahmen sind richtig, konnte ich weiterhin feststellen, dass die Kugeln anscheinend ein Interesse an neuen für sie wichtigen naturwissenschaftlichen Informationen haben. Nicht nur bei den Vorträgen auf der FGK-Versammlung, wo die Kugeln ein Thema waren, sondern auch beim Schulfest meiner Tochter, wo das Thema "Indianer" behandelt wurde und die Kinder ein Theaterstück aufführten, wo sie sich als Bäume verkleidet hatten. Dort waren über ihnen während der Vorstellung Kugeln zu sehen in allen Größen. Ein Interesse an neuen Erziehungswegen, wie sich die Menschheit noch retten kann, denn die Erde rettet sich selber?

Der Kamerablitz.

Welchen Einfluss hat der integrierte Blitz der Kamera bei Belichtung der Objekte? Ohne ihn hätte ich erst einmal weder Kugeln noch Nebel sichtbar machen können.

Beim Auslösen des Blitzes kann ich im Sucher der Kamera sehen, ob auf der "anderen Seite" irgendetwas angeblitzt worden ist - es reflektiert. Wenn etwas reflektierte schoss ich zumeist Fotoserien in diese Richtung. Auf der Rückseite der Kamera im Monitorfenster, bei meiner Kamera Foto-LCD-Anzeige genannt, hat man die Möglichkeit, die aufgenommenen Bilder zu betrachten. Nur bei der Darstellung der Strukturnebel konnte man gleich sehen, was man fotografiert hatte - bei den Kugeln war es ganz selten der Fall. Sie stellten sich im Fenster zu klein dar. Die meisten Resultate sah ich erst am Bildschirm meines Computers.

Man irrt mit Sicherheit, wenn man die Verschiedenfarbigkeit der Kugeln dem Blitz zurechnet, denn sämtliche Objekte rund um die Kugeln herum sind farbgetreu wiedergegeben worden.

Um so beeindruckender ist es für mich, dass es verschiedenfarbige Kugeln gibt.

Die Standorte der Kugeln.

In der ersten Tagen und Wochen nach Auftauchen des Phänomens nahm ich an, dass es mit dem Namen des Wäldchens "Schnitthilgenloh", (hilgenloh = heiliger Wald) zu tun haben könnte, der dort zu findenden uralten Arteserquelle oder auch durch die Nähe der Klosterruine in Hude und dem dortigen Schnittpunkt zweier bedeutender deutscher Leylines.

Nach und nach stellte ich aber fest, dass ich die Kugeln fast überall fotografieren konnte, den Nebel aber nur im Wald bzw. am eigenen Haus, wenn ich von Exkursionen aus dem Schnitthilgenloh zurückkam - als hätte er mich begeleitet oder verfolgt.

"The Fortean Times".

Im März 2001 erschien in der US-Zeitschrift "The Fortean Times" ein Artikel von Philip Carr , der sich auch diesem Thema der Lichtkugeln annimmt. Er berichtet davon, dass diese Kugeln weltweit fotografiert werden und hauptsächlich von Menschen, die sich für Übersinnliches interessieren. Vermutungen, um was es sich handeln könnte gibt es viele: Geistige Energie, Geheimwaffen irgendeiner Regierung, Sonden einer außerirdischen Zivilisation oder nur um vorsätzlichen Schwindel oder liegt die Fehlerursache ganz einfach bei den Kameras? Um herauszufinden, wie groß das Phänomen der Lichtkugeln weltweit geworden ist, gebe man einfach "ghost orbs" - "Geisterkugeln" in eine Internet-Suchmaschine ein. Alleine die altavista-Suchmaschine bringt über eine halbe Millionen Seiten. Homepages von Kalifornien bis nach Brisbane/Australien sind mit Theorien, bestätigten Zeugenaussagen und fotografischen Beispielen übersät.

Uwe Matzkowski.

Am 23. April bekam ich Besuch von Uwe Matzkowski, der nach meinem Vortrag und den gezeigten Bildern auf der FGK-Versammlung selber mit seiner Kamera auf Fotopirsch ging, wie auch einige andere Mitglieder aus der FGK, und dort auch Erfolg hatte. Ich zeigte Uwe bei einem Gang durch den Wald das Gebiet meiner Aufnahmeplätze.

Bild 8 - Formation "Goodworth Clatford" von 1996 -

Zu meinem Erstaunen hatten die von ihm mitgebrachten fotografierten Kugeln alle eine mausgraue Farbe. Sollte es von Region zu Region Unterschiede geben? Ein paar Wochen später bekam ich neue Aufnahmen von ihm, auf denen waren Kugeln zu sehen, die in sich ein Muster trugen, was für mich so ähnlich aussah, wie eine Kornkreisformation, die ich schon einmal gesehen hatte. Es gab sie Mai 1996 in England in Goodworth Clatford (Hampshire). Sie stellt ein vibrierendes Rosenblüte dar, wie bei einem Erdbeben. Sollte man vielleicht weiter assozieren? Kurt Diedrichs Vortrag auf der FGK-Sitzung über den "Brummton", vornehmlich in Baden-Württemberg, fiel mir ein. Sind die Kugeln vielleicht aus diesem Grunde für unsere Kameras sichtbar geworden und haben sie sich vielleicht vorher auf anderen Ebenen bewegt? Gibt es vielleicht einen Zusammenhang?

Vitalisten und Mechanisten.

Mit Uwe Matzkowski vereinbarte ich einen gemeinsamen Artikel zum Thema "Kugeln und Nebel" zu schreiben. Und genauso kontrovers wie wir beide dieses Thema behandeln, so werden die Meinungen der Vitalisten, die sich gern der nicht zu erklärenden Phänomene annehmen, und der Mechanisten auf der anderen Seite, die sich prinzipiell gegenüber allem verschließen, was nicht mit den Mitteln der Physik und Chemie zu erklären ist und sich gegenüber allem mysteriösem oder mystischem verschließen, weitergehen - doch paranormale Phänomene sind nicht so schnell zum Abzug zu bewegen.

Ich glaube, dass die gegenwärtige Schulwissenschaft zu begrenzt, zu beschränkt ist und dass wir für unseren Weg in die Zukunft erst einmal auf das hören müssen, was die Natur uns sagt."


Worte von Dr. Rupert Sheldrake, denen ich mich anschliesse.

Frank Peters, FGK, Hude.

Weitere Bilder....

Lichterscheinung in Form des Buchstaben "i".

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