Last Update 15.5.97

Kornkreise?

Wat soll denn dat sein?
 von Frank Laumen

Alle Bilder © Copyright 1997 by Frank Laumen

(Für namentlich gekennzeichnete Artikel sind die Autoren verantwortlich.
Die aufgetellten Behauptungen und vertretenen Ansichten müssen nicht der Ansicht der Redaktion, bzw. der FGK entsprechen.)

Ist das nicht das erste was man hört wenn man etwas darüber erzählt?!

Ich glaube das dies schon jedem passiert ist der sich damit beschäftigt. Ich würde fast sagen ein Standard Spruch den man sich oft anhören muß. Sollen sie doch alle sagen was sie wollen. Wer einmal in einem dieser Piktogramme gestanden hat, vor allem wenn es noch frisch ist, damit meine ich wenn es die Nacht davor, wie auch immer und durch wen, entstanden ist der wird dies nie mehr vergessen. Man muß wissen wenn man als einer der ersten in einem solchen Crop Circle hineingeht, es ist als wenn man über Watte geht. Das Korn gibt wirklich noch nach, es ist einmalig.

Wir waren in vielen Crop Circles in diesem Sommer in England und wer immer Zeit hat kommt hin und schaut euch dieses Phänomen an, keiner wird dieses Abenteuer vergessen.


So nun will ich mich und meinen Kumpel mit dem ich dieses Abenteuer erlebt habe erst einmal vorstellen. Also das bin ich Frank Laumen aus Leverkusen. Ich sitze da in der zweiten Etchilhampton Formation, vom August '97. War wohl die aufregendste Formation in diesem Sommer, was das Innere angeht, aber dazu später mehr.


So nun möchte ich euch auch den zweiten Mitstreiter vorstellen Das ist Dirk Laskowski aus Köln. Aber damit hier nun keine Verwirrung entsteht möchte ich doch ganz gerne von ganz vorne anfangen.


Es ist der 19.7.1997, 15.30 Uhr und die Reisevorbereitung ist auf dem absolutem Höhepunkt. Man muß dazu sagen dieser Tag ist ein Samstag und die Geschäfte werden in einer halben Stunde schließen, dann wird es keine Möglichkeit mehr geben um irgend etwas zu besorgen, schließlich werden wir mit unserem Bus gegen 20.00 Uhr abfahren Richtung England.
Mittlerweile ist es 19.30 Uhr Dirk kommt gerade vorbei um mich abzuholen.
Sämtliche Sachen werden verstaut (das dauerte erschreckender Weise fast 1,5 Stunden, was man nicht alles mit schleppt) aber trotzdem hatte ich natürlich etwas wirklich wichtiges vergessen. Was auch sonst!
Also irgendwann waren wir dann auf dem Weg nach England und kurz vor der Holländisch / Belgischen Grenze war während des Sonnenunterganges eine riesige Wolke zu sehen, die aussah wie ein Finger der genau nach England zeigte. Dirk meinte das kann nur ein gutes Omen sein.
Nach 4 Stunden Fahrt erreichten wir dann Calais in Frankreich und uns war endlich klar wozu Techno Musik wirklich gut ist. Ganz einfach, für Leute die wie blöde Nachts quer durch Europa fahren und wach bleibe müssen (schließlich lief ja nichts anderes um diese Uhrzeit im Radio).
Als wir dann endlich im Shuttle waren und der Zug sich schloß, waren wir froh, daß wir endlich eine halbe Stunde mal schlafen konnten. Um 3 Uhr morgens waren wir dann in Folkestone und schliefen erst einmal bis zum nächsten morgen.

Gegen 8.00 Uhr fuhren wir dann zum erstenmal auf der linken Straßenseite Richtung Salisbury (seltsamerweise gewöhnt man sich wirklich sehr schnell an den Linksverkehr). Langsam wurde es wirklich sehr heiß und die Sonne brannte von einem wolkenlosen Himmel. Das mußte man dann natürlich zum Anlaß nehmen und an der nächstbesten Telefonzelle die Daheimgebliebenen in Deutschland anzurufen und Ihnen die Nase lang zu machen, weil zu Hause das Wetter nicht gerade berauschend war. Nachdem wir 50.000 Kreisverkehre hinter uns hatten, kamen wir dann in Salisbury an. Wir waren ja so froh endlich auf dem Camping Platz angekommen zu sein, der unserer Meinung nach zu diesem Zeitpunkt ein sehr guter Ausgangspunkt für die Crop Circles sein sollte. Wir sollten uns 2 Tage später eines besseren belehren lassen, was auch sonst.  


First Contact (21.Juli '97)

Am 21.07.97 fuhren wir dann nach Norden, Richtung Avebury dem Zentrum der Crop Circles. Zu diesem Zeitpunkt wurde uns dann klar das Salisbury viel zu weit weg war von dem Gebiet wo wir eigentlich hin wollten.

Wir fuhren dann wirklich Stundenlang durch Gebiete nur mit Feldern, aber kein Crop Circle weit und breit. Gegen 15.00 Uhr waren wir dann in Avebury und wir waren sehr gereizt und so gefrußtet. Wir erkundigten uns vor Ort erst einmal wer hier etwas über Crop Circles weiß. Wir wurden dann auch schnell an den Laden von Dave verwiesen der nur eine Straße weiter seinen Laden hatte. Ein typischer kleiner Englischer Andenken Laden mit viel, viel, viel Kleinkram, und viel über Crop Circles und Esoterik Material. Als wir dann Dave endlich gefunden hatten erzählte er uns dann wo wir die sogenannten Woodborough Rings in Alton Barnes fänden. Ich glaube wir waren schon die x-ten die ihn nach Crop Circles heute gefragt hatten, so genervt, wie er guckte. Aber trotzdem ist er sehr freundlich geblieben und nicht wie in Deutschland, wo man dann direkt verklagt worden wäre wenn man eine Auskunft möchte. Also nachdem Dave uns dann den Weg dorthin erklärt hatte, waren wir total happy, wir sollten unseren ersten Crop Circle zu sehen bekommen Nachdem dieser Tag mit Stundenlanger ergebnisloser Suche bisher ja sooooooooo frustrierend war. Dirk fuhr wie eine besenkte Sa..... Richtung Alton Barnes zu dem besagtem Crop Circle . Wir konnten es gar nicht abwarten ihn zu sehen.

Und dann sollte es passieren, wir fuhren um eine steile Kurve in das Tal von Alton Barnes. Auf der linken Seite tauchte er auf dem gegenüberliegendem Berg auf. Es war atemberaubend, zum erstenmal in unserem Leben sahen wir einen Crop Circle und nicht nur auf Bildern. Ich kann es hier gar nicht in Worte fassen was das für ein Gefühl war. Wir hielten den Bu einfach mitten im Gelände an und machten erst einmal Fotos und Video Aufnahmen aus der Ferne. In unserer Hektik haben wir gar nicht bemerkt, daß wir dort wo wir geparkt haben, gar nicht parken durften. Wir sind natürlich direkt von irgendeinem Bauer der gerade vorbei kam, angesprochen worden und sind dann auch weitergefahren, direkt zu den Woodborough Rings.

Das erste was uns dann begegnete am Feldrand, war ein Anhänger von dem Bauer dem dieses Feld gehört. Zwei junge Mädchen saßen dort mitten drin und verlangten Eintritt für das Feld und verkauften auch Luftbilder von dem Piktogramm. An dieser Stelle muß ich sagen, daß es in den 4 Wochen in denen wir in England waren, der einzige Bauer war der Eintritt verlangte. Was auch vollkommen legitim ist, es ist ja schließlich sein Feld das da zertrampelt wird. Ich kann an dieser Stelle nur an alle apellieren die in ein solches Feld gehen wollen, wo sich ein Piktogramm befindet: GEHT DOCH BITTE AUF DEN TRAM LINES (Traktorspuren) in das Feld. Es mag auf den ersten Blick vielleicht ein winziger Umweg sein, aber später auf einigen Bildern aus der Luft werdet ihr sehen warum ich an euch alle appelliere.

Wir sind dann in das Feld hineingegangen und gelangten in das Piktogramm. Es war überwältigend, zum ersten mal in einem Crop Circle zu stehen. Wir haben dort dann einige Leute kennengelernt, darunter eine Deutsche mit ihrer englischen Freundin, die schon lange Jahre jeden Sommer sich die Crop Circles vor Ort anschauen. Von Ihnen haben wir dann auch einen Tip bekommen wo wir doch mal hingehen sollten, nämlich ins "Barge Inn". Was das Barge Inn ist wollt ihr wissen, ganz einfach, DER Croppie Treffpunkt. Croppies sind ein Ausdruck für Leute die sich mit den Crop Circles beschäftigen.

   

Da es mittlerweile schon ziemlich spät geworden war und wir keine Lust hatten nach Salisbury zurück zu fahren, blieben wir einfach im Tal von Alton Barnes. Wir fuhren auf den Parkplatz am Knap Hill. Dieser Parkplatz hat es wirklich in sich, von dort hat man einen wundervollen Blick über das Tal von Alton Barnes und von diesem Platz wurden schon viele seltsame Sichtungen, was Lichterscheinungen in der Nacht angeht, gemacht. Wenn mir einer erzählt hätte, daß wir zwei Woche n später, eines der aufregendsten Erlebnisse an genau diesem Platz erleben sollten, den hätte ich wahrscheinlich etwas schief angeguckt, aber dazu später mehr. Und das tollste ist das man dort Abends echt viele Leute trifft die man sonst schonmal den ganzen Tag nicht sieht, außer im "Barge Inn".

An diesem Abend erlebten wir etwas wofür wir bis zum heutigen Tag keinerlei Erklärung haben. Vollgendes passierte: Nachdem wir unser Abendessen hinter uns hatten, haben wir uns erst einmal für ein paar Stunden das Tal angesehen und gehofft, etwas ungewöhnliches zu sehen, was auch immer. Aber wenn man hofft etwas zu sehen passiert ja sowieso nichts, wie auch an jenem Abend. Ja bis, mittlerweile war es schon Stockdunkel und ich hörte Dirk nur rufen: "WAS WAR DENN DAS ?" Ich lief natürlich direkt um den Bus herum zu ihm hin und was ich da sah war nichts ! Jetzt denkt natürlich jeder was soll der Quatsch ! Ich dachte das in dem Moment auch, aber ich sollt mich eines besseren belehren lassen. Ich fragte Dirk was gewesen sei. Er sagte nur, ich sollte auf das Tas chentuch achten welches er in der Hand hielt und immer wieder in der Luft wedelte, aber so, das von hinten ein schwacher Lichtstrahl darauf fiel. Ich mußte mehrere male hinsehen und nach dem fünften mal sah ich es dann auch. Wenn man einfach mal mit der Hand in der Luft herumwedelt, dies aber nicht zu schnell macht, sieht man wie eine Geisterhafte Hand unmittelbar hinter der realen Hand hinterherzieht. Was auch vollkommen normal ist, aber was wir sahen war irre. Um einen Bruchteil von Sekunden verzögert, sah man die Umrisse der Hand oder was man auch immer in der Hand hielt, (mit weißen Objekten ging es am besten) wie soll ich es beschreiben ? Man sah die Hand wie eine grünliche geisterhafte Erscheinung hinterherziehen. Das war einfach unglaublich, so etwas hatte noch niemand von uns je gesehen. Aber irgendwann verschwand dieses Phänomen dann so schnell wie es gekommen war. Wir haben dann ein paar Tage später dieses Phänomen wieder kurz gesehen. Wir hatten schon am ersten Abend, als dieses Phänomen auftauchte, eine Theorie entwickelt, es mußte nachdem wir lange diskutiert hatten, mit den Piktogrammen zusammen hängen. Dieses Phänomen erschien jedesmal wenn wir uns Tagsüber in einem Piktogramm aufgehalten haben. Glaubt mir, oder laßt es, aber wir wissen was wir gesehen haben und das war real. Vielleicht hat es mit den Energien zu tun die in einem solchen Crop Circle manchmal regelrecht zu spüren sind oder auch gemessen werden können. Wer weiß das schon.

Am nächsten Tag haben wir uns dann in der Nähe von Devizes einen neuen Campingplatz gesucht, der nur 10 Minuten von Avebury entfernt liegt und nicht über eine Stunde entfernt ist. Aber aus Fehlern lernt man ja bekanntlich. Als wir nun den neuen Campingplatz hatten suchten wir das "Barge Inn" auf.


Wir waren natürlich viel zu früh dort, denn in England machen die Pubs erst um 11.00 Uhr morgens auf. Es ist wirklich ein schräger Ort. In den hinteren Räumlichkeiten des "Barge Inn" ist der wichtigste Raum des Crop Circle Areas, mehrere Wände voll mit den aktuellsten Nachrichten über neue Crop Circle und eine große Karte wo die neuesten Crop Circle eingetragen sind. Wir haben dann dort die Infos nur so eingesaugt und uns dann auf den Weg gemacht zu einigen Piktogrammen von denen wir noch nichts wußten.

 
Star of David   (22 Juli '97)

Als erstes suchten wir den Star of David auf, ein großer Fünfstern. Das aufsuchen des Crop Circle sollte sich schwerer darstellen als wir uns dachten, denn das Piktogramm war von nirgendwo einzusehen. Das Piktogramm lag genau auf einer Kuppe eines Hügels. Dirk kletterte extra auf das Daches unseres Busses. Zum Glück entdeckten wir dann einige Leute, die in einem Feld herum liefen und da wußten wir, wo wir hin mußten. Im Gegensatz zu den Woodborough Rings war der David Stern noch nicht von so vielen Leuten besucht worden , das Korn war noch einigermaßen in Ordnung und noch nicht so zertrampelt.


  

Es war schon sehr beeindruckend wie perfekt das Korn gelegt war. Das erste was ich gemacht habe, ich habe mich einfach in den Aussenring auf das flachgedrückte Korn gesetzt und die Ruhe genossen. Wir haben dort dann bestimmt anderthalb Stunden verbracht. Wir haben so ziemlich jeden Winkel des Piktogramms vermessen, natürlich fiel uns in dem Moment wo wir am vermessen waren auf, daß uns etwas sehr wichtiges fehlte, nämlich ein Kompaß. Eines der wohl am wichtigsten Meßinstrumente und wir vergessen es.

Mittlerweile war noch eine Gruppe von drei älteren Deutschen in das Piktogramm angekommen. Sie liefen mit Wünschelruten durch das Piktogramm. Sie forderten uns dann auf auch mal mit den Wünschelruten herum zu gehen. Wir nahmen das Angebot an, und es funktionierte wirklich. Die Ruten schlugen echt wie von Geisterhand aus sobald die Flußrichtung des Korns sich änderte. Phantastisch !

Anschließend sind wir dann noch zum Silbury Hill, der größten künstlich geschaffenen Erdpyramide Europas in der Nähe von Avebury gefahren und heraufgestiegen.

   

Ein grandioser Rundblick.(Nicht von dem Schild abschrecken lassen, was unterhalb der Pyramide aufgestellt ist und wo drauf steht, daß das Betreten der Pyramide verboten ist. Anhand der ganzen Trampelpfade und des riesigen Loches im Zaun, kann man sich an zwei Fingern ausrechnen wieviele sich daran gehalten haben).

Am nächsten Tag sind wir dann zu unserer alltäglichen Tour durch die Gegend gefahren, um zu schauen, ob irgendwo ein neues Piktogramm entstanden war. Es gibt nichts schöneres als einer der ersten zu sein der in einem solchen zuerst drin ist.
  


Snowflake I   (23 Juli '97)

An dieser Stelle kommt eine schier unglaubliche Geschichte. Dirk erzählte mir noch morgens, daß er Nachts davon geträumt hätte, wie wir am nächsten Tag einen frischen Crop Circle finden würden und als einer der ersten hineingehen würden. Nun gut! Wir waren also auf dem Weg und kamen an den Straßenkreisel, kurz vor dem Silbury Hill, wenn man von Devizes kommt. Dirk wollte unbedingt noch mal auf den Silbury Hill und ich wollte eigentlich nur in die Richtung, aber nicht hinaufgehen. Also kamen wir überein, das wir beides machten. Wir bestiegen also den Silbury Hill und Dirk nahm den direkten Weg nach oben, ich lief im Kreis auf dem Trampelpfad nach oben. Ich schaute ca. 20m vor dem Gipfel Richtung Avebury und traute meinen Augen nicht, da war irgendeine Struktur in dem Feld. Ich rief Dirk direkt herüber und der sagte doch glatt,  daß nur ein Windschaden im Feld wäre, was für ein Blödsinn, denn an exakt der gleichen Stelle (ich habe das Feld einen Tag vorher noch fotografiert)

   

war nichts zu sehen, und es war auch viel zu gerade. Wir schauten uns das Gebilde dann noch längere Zeit genauer an, das verrückte war, daß wir ja nicht die einzigen waren die auf dem Silbury Hill waren. Aber keiner nahm von der Struktur auch nur eine Notiz. Dann entdeckten wir durch das Fernglas jemanden, der in dem Gebilde herumlief.

Nun gab es kein halten mehr, wir liefen quer über die Koppel mit Kühen, und durch das Feld direkt zu dem Gebilde. Als wir dann in das Gebilde waren, wußten wir erst mal gar nicht was das darstellen sollte. Nach längerer Diskussion sagte Dirk dann, daß es ein Sechsstern wäre mit zig Kreisen drumherum. Es sollte sich als vollkommen korrekt herausstellen.

  

In dem Crop Circle trafen wir dann Danny, was für ein verrückter Kauz. Wir lernten später noch seinen holländischen Kumpel kennen , Robert. Der zeltete mit ihm irgendwo, wir haben es nie herausgefunden und wollten es glaub ich auch nie, in den Hügeln im Tal von Alton Barnes. Danny war ja noch ganz normal, aber Robert war wirklich nicht zurechnungsfähig.

Nun gut wir haben dann den Crop Circle genau vermessen und untersucht. Er war wirklich perfekt, das Korn war in den unterschiedlichsten Lagen gelegt. Die Mohnblumen, die, wie ja jeder weiß, schon mal jeder in der Hand hatte, schon bei der geringsten, kräftigen Berührung sehr lädiert aussehen, waren zwar wie das Korn am unteren Teil gebogen bzw. gebrochen, aber waren sonst noch vollkommen intakt .

Nun schauten wir uns die zahllosen Kreise rund um den Sechsstern genauer an .Das war wohl das tollste an diesem Piktogramm, in sämtlichen Kreisen war das Korn regelrecht verflochten.

  

Das war einmalig, so etwas hatte ich wirklich nicht erwartet. Und das irrste war, daß sämtliche Ähren in dem Korn noch vollkommen intakt waren, erst wenn man sie berührte, fielen sie heraus. Welche Technik, um alles in der Welt steckt dahinter, um das Korn so zu verknoten ohne das die Ähren herausfallen, "wer es weiß", bitte melden. Wir haben bis heute keine Erklärung dafür.

Ich glaube, falls wir zu dem Zeitpunkt noch keinen Stich hatten, haben wir ihn dann von der Sonne bekommen. Die Sonne knallte nur so von dem wolkenlosen Himmel auf das Feld (höllisch). Man kommt sich vor wie in einem Backofen. In dem Moment würde man alles geben für ein schönes leckeres Eis, aber woher nehmen wenn nicht herzaubern.

Nachdem wir dann bestimmt drei Stunden dort verbracht haben und viele Croppies kennen gelernt hatten, gingen wir zum Bus zurück. Am besten waren die drei Belgier, die kamen anschließend, als wir wieder am Bus waren vorbei und der eine fragte mich, ob ich irgendwelche Probleme mit meiner Kamera gehabt hätte. Ich sagte nein, und fragte ihn, warum er das wissen wollte, er antwortete, er hätte in dem Piktogramm nicht richtig auslösen können. Ich würde sagen, er sollte sich erst einmal eine vernünftige Kamera anschaffen, wo auch alles funktioniert, und sich nicht so eine Kompaktkamera kaufen, die kurz vor dem auseinanderfallen war. Anschließend fuhren wir dann ins "Barge Inn".

Den Nachmittag haben wir dann im "Barge Inn" verbracht und uns mit einigen Leuten unterhalten. Hier lernt man wirklich einige Irre kennen. Viel verrücktere sollten ein paar Tage später noch anreisen.

Anschließend sind wir dann am späten Nachmittag noch nach Barbury Castle in der Nähe von Swindon gefahren, um uns die dortigen beiden Piktogramme (die im Mai entstanden waren), anzuschauen.

Wir sind dann auf den Großparkplatz direkt am Castle gefahren und bauten dann an den Grillplätzen unser Abendessen auf, als ein Parkwächter ankam und nur lapidarisch sagte, das der Parkplatz gleich geschlossen würde. Also wieder alles einpacken und auf den nahegelegenen Feldweg fahren und dort essen. Wäre ja auch zu schön gewesen, wenn man an einem so tollen Aussichtspunkt den Abend verbracht hätte.

 


Old Crop Circles (25 Juli '97)

Nun gut, am nächsten Morgen haben wir uns dann die beiden Piktogramme angeschaut.

Und auch den von irgendwelchen Irren ins Feld getrampelten Alienkopf. Vergleich zu dem Piktogramm was etwa 50-100 Meter nördlich von dem Kopf im Feld war, obwohl es mittlerweile ziemlich überwuchert war, war es noch sehr gut erhalten. Es sah aus wie ein Sägeblatt in einem Kreis. Für Bilder, wie es mal aussah, muß ich hier an den Crop Circle Connector verweisen, wo gute Bilder zu sehen sind.

Nachdem wir uns durch zig Felder geschlagen haben, es gibt nichts schlimmeres als durch ein Raps Feld zu laufen, haben wir uns dann den überwucherten "Tree of Life" angeschaut. Er war perfekt ausgerichtet. Die Verbindungsgänge zwischen den Kreisen waren absolut symmetrisch angeordnet.

 


Nachdem wir uns alles angeschaut hatten, sind wir dann wieder ins "Barge Inn" gefahren. Dort war mittlerweile auf der großen Karte ein weiteres Piktogramm eingezeichnet, was vor einem Tag nur als konfuse Zeichnung angebracht war, hing nun aber eine bessere an der Karte.
 
The Waterbug (25 Juli '97)

Wir machten uns direkt auf den Weg. Es sollte eine ziemlich strapaziöse Suche werden, aber nicht eine so strapaziöse, wie Tage später bei einem anderen Piktogramm. Das Problem war, das das Piktogramm in einer Gegend lag wo keine Straße hinführt. Wir stellten den Bus irgendwo auf einem Höhenrücken in der Nähe des Olivers Castle ab, und suchten zuerst natürlich eine Stunde lang in der falschen Gegend. Die Gegend war laut Plan ungefähr richtig, aber wo zum Teufel noch mal sollte das Piktogramm denn sein ? Als wir dann zum Bus zurück gingen, sahen wir dann in westlicher Richtung ein paar große Bäume auf einem der höchsten Punkte auf diesem Höhenzug, von dort dachten wir, könnten wir ja einen tollen Rundblick haben und das Piktogramm vielleicht sehen ! Als wir dann fast eine halbe Stunde den Wanderpfad zu den Bäumen hinter uns hatten, sahen wir den Berg hinunter ins Tal und ???????? Na klar! Da war das Piktogramm, wohl eines der ungewöhnlichsten in diesem Sommer. Ich muß ehrlich sagen, für mich persönlich war dieses Piktogramm das schönste in diesem Sommer. Es lag auch wirklich an einer wundervollen Tal-Lage.


Als erstes haben wir uns das Piktogramm von oben angeschaut, aber nach einiger Zeit wollten wir hineingehen und alles ausmessen, aber Dirk hatte die Vermessungsinstrumente im Bus gelassen. Also ging er zum Bus zurück, und inzwischen bin ich den Berg hinunter gegangen zum Piktogramm. Was für eine Hitze da wieder war in dem Feld !

   
  

Nach ungefähr einer halben Stunde, war Dirk auch im Piktogramm angekommen, und wir haben jeden Winkel vermessen, das war wirklich höllisch bei dieser Hitze. Es waren wieder ungewöhnliche Tatsachen in diesem Piktogramm. Als erstes war wieder einmal in einem der Kreise, das Korn entgegen dem Uhrzeigersinn gelegt, wohingegen die restlichen Kreise mit dem Uhrzeigersinn gelegt waren. Das zweite war, das in einem der Kreise der Zwirbel (Mittelpunkt des Kreises) nicht in der Mitte des Kreises lag. Eine Sache die uns die ganzen 4 Wochen auffiel, waren die zutraulichen Fliegen. Jeder der mal ganz vorsichtig einer Fliege näher kommt, weiß, daß sie sofort abhaut. Nicht die Fliegen dort, die bleiben sitzen, und man kann mit ihnen machen was man will. Sie lassen sich fast dressieren, das ist kein Witz. Wir waren nämlich nicht die einzigen denen das auffiel.

 


Rain, Rain, Rain (26 Juli '97)

Aufgrund des Regens am nächsten Tag sind wir dann ins Barge gefahren.
Dort haben wir dann auch Steve Alexander kennengelernt, mittlerweile ein recht bekannter Crop Circle Fotograf. Er selber verkaufte vor Ort seine Luftaufnahmen von den Crop Circles.
 


Touris (27 Juli '97)

 
Avebury ist schon ein recht aufregender Ort. Wenn man zum allerersten mal vor den tonnenschweren Steinkolossen steht, fragt man sich schon, wie haben die diese Steine dahin gebracht und wir sind ziemlich schnell zu dem Entschluß gekommen, das das nicht mit konventionellen Mitteln geschehen sein kann. Denn egal welche Theorie man auch anstellt, sie haben alle einen ziemlich dicken Haken ! Aber darauf jetzt näher einzugehen würde den Rahmen ziemlich sprengen.




Es muß ein außergewöhnlicher Grund gewesen sein, warum diese riesigen Steinkreise, Steinallee, Silbury Hill und der Long Barrow auf so engem Raum errichtet wurden. Was war wohl der Grund ? Vielleicht findet man ja den Grund irgendwann heraus, wenn einige Leute endlich mal über ihren verbarrikadierten Horizont hinaus schauen und andere Lösungen akzeptieren. Und nicht einfach nur an lächerlichen Theorien festhalten, damit deren Weltbild nicht zerstört wird.

Wir haben natürlich den Fehler gemacht an einem Samstag nach Avebury zu fahren, zumal in England die Ferien gerade begonnen hatten. Touristen wohin man schaute. Einfach horrible !!!! Das imposanteste an diesem Nachmittag war zweifellos der Long Barrow (ca. 1km südlich vom Silbury Hill).


Wenn man im inneren des Long Barrow steht, kommt man sich wirklich vor als wenn man in einem Atomschutzbunker steht. Diese riesigen, tonnenschweren Steinkolosse die alles abdecken, wozu dieser Aufwand ?? Den Abend haben wir dann am Aussichtspunkt bei Broad Hinten verbracht. Wir wollten mal wieder versuchen eine Nachtwache abzuhalten. Mittlerweile waren auch noch andere auf die Idee gekommen diese tolle Aussicht von dort oben zu genießen.


Es war ein Kommen und Gehen auf dem Parkplatz, und irgendwann kam dann ein kleiner Opel Corsa an. Wir dachten schon was ist denn das, denn der Wagen war eine rollende Disko. Nach ungefähr einer Viertelstunde stieg der Fahrer dann aus und kam zu uns herüber. Er fragte was wir denn hier machen würden. Wir erzählten ihm, daß wir hier wegen der Crop Circles wären. Wir kamen recht schnell mit ihm ins Gespräch und er erzählte uns von einigen merkwürdigen Sichtungen die er in den letzten Jahren hier in der Gegend gemacht hätte. Von seltsamen Lichterscheinungen und regelrechten Flugmanövern von leuchtenden Scheiben. Es war eine wirklich interessante Unterhaltung und er blieb dabei recht gelassen. Das ist ein wichtiger Punkt. Für die ganzen Einwohner dort in der Region, sind solche Erscheinungen absolut normal und sie gehen damit auch vollkommen normal um.

Nicht wie in Deutschland, wo man direkt schief angeguckt wird und anschließend ausgelacht wird. Die Leute dort sind viel toleranter und man kann sich mit ihnen über solche Sachen absolut normal unterhalten. In dieser Nacht sollten wir aber außer einem Feuerwerk am Horizont nichts ungewöhnliches zu sehen bekommen.


  Hari Krishnan (28 Juli 97)

  Am nächsten Tag sind wir dann nach Warminster gefahren, um uns das Speichenrad Piktogramm am Clay Hill anzuschauen. Also, die Straße von Devizes nach Warminster über Westbury, ist wohl das grauenhafteste was es in S-W England so gibt. Die Straße ist soooooo eng an manchen Stellen, das glaubt einem niemand wenn man es noch nicht erlebt hat. Da kommen einem z.B. bei 70km/h auf einmal mitten in einem Waldstück, wo die Straße hindurch führt, irgendwelche riesigen Schwertransporter und andere solche Späße entgegen. Da gibt es dann nur noch eins was man dann tun kann, Vollbremsung und Rückwärtsgang rein. Glaubt ja nicht, das derjenige, der euch entgegen kommt mit der Geschwindigkeit heruntergeht, NEIN, DAS TUN ENGLÄNDER NIEMALS, NIRGENDWO, DIE HALTEN IHRE GESCHWINDIGKEIT, UND WENN SIE EINEN ÜBER DEN HAUFEN FAHREN !

Man sollte wirklich eines wissen, auf allen englischen Straßen auf dem Lande, fahren die Briten wie die Irren. Da gibt es keine Rücksicht ! NEIN, die heizen was das Zeug hält! Na und, dann geht halt mal ein Außenspiegel fliegen, was solls ! Wir haben zu den Geschwindigkeits-Vorschriften uns auch eine logische Theorie überlegt. Wir haben die Vermutung, daß die Engländer die Geschwindigkeitsbeschränkungen von den Kontinental Europäern wörtlich übernommen haben. Ganz einfach, wir haben km/h und die haben milen und wenn wir 70 km auf unseren Schildern stehen haben, dann müßten die eigentlich 50 milen auf ihren Schildern stehen haben. Aber nein, wir hatten den Eindruck, daß die anscheinend genauso schnell wie wir fahren, 70 milen ! Ist schon ein merkwürdiges Völkchen.

Nun gut, zurück zum Speichenrad vom Clay Hill. Es ist immer ein Graus ein Piktogramm zu suchen von dem man nicht weiß wo es genau liegt. Feld für Feld wird Quadratkilometerweise abgesucht. Das macht aber, so glaube ich, einen weiteren Reiz aus, der von den Piktogrammen ausgeht. Wäre ja auch langweilig wenn man schon vorher wüßte wo alles zu finden ist. Nachdem wir nun das Speichenrad gefunden hatten, haben wir am Clay Hill auf dem Wanderparkplatz geparkt und sind in das Feld gegangen. Das erste, was wir da gesehen haben, waren irgendwelche Hari Krishnan Typen die gerade ihre Sachen zusammen packten. Die sahen echt fertig aus, aber was solls. Die waren bestimmt harmloser als manch andere Leutchen die man dort so trifft. (Dazu später mehr)

Da das Piktogramm schon ein paar Wochen alt war, sah es dementsprechend auch von innen aus. Das Korn war auch schon ziemlich zertrampelt. Einen sehr schönen Blick auf das Piktogramm hatte man vom Clay Hill aus, von wo auch die Fotos stammen.

Auf unserem Rückweg zu dem Bus sahen wir dann die Hari Krishnan Typen in ihren abgewrackten Klamotten nur noch wie sie in einem dicken 7er BMW wegfuhren. Das war ein Bild für die Götter.

Wir haben uns dann anschließend noch auf die Suche nach dem Ameisen Piktogramm gemacht, welches ganz in der Nähe gewesen sein sollte, haben es aber nicht finden können, statt dessen haben wir uns nur einen Hitzeschlag bei diesen Temperaturen geholt. Dafür sollte der nächste Tag um so aufregender werden. Den Abend haben wir dann wieder auf dem Knap Hill verbracht, wo eine total bekloppte Geschichte passierte. Gegen 19.00 Uhr muß es gewesen sein, da hörten wir aus westlicher Richtung von den Schafen, die auf der Nachbar-Koppel liefen, ein furchtbares Getöse. Kurz vorher waren nämlich die Kühe, die direkt auf der Koppel neben den Schafen waren, in Richtung Hof gelaufen. Aus irgendeinem Grund schien das den Schafen überhaupt nicht zu passen. Das ist jetzt kein Witz, die Schafe trieben durch ihr mähen, die Kühe direkt dahin zurück, von woher sie gekommen waren. Das war ein Schauspiel, unglaublich.
 


Was geht denn hier ab ???!!! (29 Juli 97)

  
Was wir an dem Abend des 29 Juli erleben sollten, war zweifelsohne der Höhepunkt der 4 Wochen Crop Circle Land. Es war wieder einmal ein toller Tag gewesen. Wir waren viel unterwegs gewesen um nach neuen Crop Circles Ausschau zu halten, haben aber an diesem Tag keine neuen Formationen entdecken können, so haben wir uns noch einmal ein paar ältere Formationen näher angeschaut und ein paar Vermessungen durchgeführt.

Den frühen Abend bis 21.00 Uhr haben wir dann im "Barge Inn" verbracht und sind anschließend auf den berühmten Knap Hill gefahren, um unser köstliches Abendessen zu genießen, (ist ironisch gemeint oder glaubt irgend jemand das Spaghetti Bolognese alle drei Tage toll wäre) mit einem wundervollem Blick auf das Woodborough Rings Piktogramm.

So gegen 21.15 kam dann ein Mann an unserem Bus vorbei. Er blieb bei uns stehen und sprach uns auf Deutsch an, da er das Kölner Autokennzeichen gesehen hatte. Der Mann war Uwe Engelmann von der FGK. Wir sind sehr schnell in detailreiche Gespräche verwickelt gewesen. Mittlerweile war es ungefähr kurz nach 22.00 Uhr und da passierte etwas sehr merkwürdiges:

Wir hörten aus westlicher Richtung ein Knattern, das immer lauter wurde. Wir schauten nur und auf einmal schoß ein pechschwarzer moderner Militärhubschrauber über den Berg hinweg genau auf UNS zu. Ja genau, genau auf uns.

An dem Hubschrauber konnten wir keinerlei Hoheitszeichen erkennen, wir konnten nur sehr viele High Tech Geräte sehen und einige Militärangehörige in Uniform die in dem Hubschrauber waren, durch das Nachtsichtgerät konnte man einige Details erkennen. Er war vollkommen abgedunkelt und die hintere Türe war offen, deshalb konnten wir alles so gut sehen.

Während der Hubschrauber auf uns zukam, bemerkte Uwe, daß dieser ein rotes Licht vor sich her jagte. Dieses Licht stoppte ca. 50m vor uns und der Hubschrauberflog weiter auf uns zu. Der Helikopter blieb in ungefähr 3 Meter Höhe und 10 Meter von uns entfernt, für ein paar Minuten, stehen. Er machte einen Höllenlärm, ich hörte Dirk nur immer wieder sagen: WAS GEHT DENN HIER AB ? Und was wollen die von uns ! Denn sie beobachteten was wir da unten machten. Man merkte aber auch, das sie auf der Suche nach dem roten Licht waren.

Uwe beobachtete, wie das Licht, das eine Weile ca. 50m von uns still gestanden hatte, sich plötzlich schnell nach rechts über den Knapp Hill davon flog. (Wir waren so mit dem Hubschrauber beschätigt, daß wir das Licht nicht bemerkten). Uwe hat seine Beobachtung in dem Bericht "Hubschrauber jagt rotes Licht Über dem East Field" detaillierter beschrieben.

Nachdem Dirk den Anfangsschock hinter sich hatte, versuchte er so schnell wie möglich seine Videokamera aus dem Bus zu holen, um diesen Militärhubschrauber zu filmen, die müssen das irgendwie bemerkt haben, denn Dirk konnte nur noch den wegfliegenden Hubschrauber filmen. So ! Mehr dachten wir nicht. Wir verfolgten den Weg des Hubschraubers durch Ferngläser. Er flog Richtung Devizes nach Westen. Kurze Zeit später sahen wir den Hubschrauber wieder am südlichen Talende Richtung Pewsey fliegen. Da der Hubschrauber solange vor uns schwebte konnten wir ihn an Hand der Blinkfrequenz recht gut erkennen. Auf einmal sahen wir ein Objekt was ungefähr 2 km entfernt in südlicher Richtung war. Es blinkte sehr unregelmäßig und der Hubschrauber hielt immer einen bestimmten Abstand zu diesem Objekt.

Wir entschlossen uns auf die Spitze des Knap Hills zu gehen, für Uwe gab es auch kein Halten mehr. Oben auf dem Berg bauten wir dann die Photo- und die Videokamera auf. Wir sahen ein sehr interessantes Manöver zischen dem Objekt und dem Hubschrauber. Das Objekt  verschwand immer wieder und erschien dann an einer anderen Stelle und das blinken was von dem Objekt ausging war wie schon gesagt sehr unregelmäßig.

Sobald das Objekt irgendwo herunterging, ging auch der Hubschrauber herunter und umgekehrt. Sehr seltsam. Irgendwann fing es dann so gegen Mitternacht an zu nieseln und es war verdammt kalt geworden, Uwe ist dann Richtung Auto gegangen, wir blieben noch etwas auf dem Berg. Als dann das zurück. Auf dem Rückweg konnte ich dann noch sehen wie das Objekt wieder kurz zu sehen war und nun waren 2 Hubschrauber zu sehen, die dann aber ca. 10 Minuten später wegflogen nachdem das Objekt verschwunden war.

Als wir dann am Bus ankamen waren schon viele Leute auf den Parkplatz versammelt die das ganze Schauspiel von überall aus gesehen hatten. Wir unterhielten uns noch eine Zeitlang mit einigen Leuten über das was geschehen war. Das war eine aufregende Nacht !
 


  AAAAAAAH und OOOOOOOh (30 Juli '97)
 

Man glaubt ja gar nicht wie schnell es sich herumsprach, das wir das ganze Ereignis auf Video aufgenommen hatten. Wir hatten uns für den 29 Juli mit Uwe am "Barge Inn" verabredet, um über einen Flug über die Crop Circles zu reden. Wir kamen dann gegen 15.00 Uhr am "Barge Inn" an und gingen hinein. Dort war natürlich das Ereignis der letzten "Nacht" das Gesprächsthema.

Nach ungefähr einer Stunde war das Barge absolut überfüllt, denn alle wollten das Video sehen. Nach einigen Hardware Problemen konnte dann das Video vorgeführt werden. Das war so witzig, denn Dirk hatte um einen Anhaltspunkt auf dem Video zu haben oft die Serpentinen Straße bei Pewsey mit aufgenommen und in einer Szene ist zu sehen, wie ein Auto mit Fernlicht die Serpentinen herunterfährt und in diesem Moment war ein aaaaah und ooooooh zu hören aber als Dirk dann sagte It's a car, waren alle total enttäuscht.

An diesem Nachmittag sollten wir ein paar nette Irren kennenlernen. Da währe zuerst mal Andreas Müller zu nennen, sein Markensatz sollte ein paar Tage später: der absolute Kornkreisspezialist Slogan werden. (Das ist nicht ernst gemeint). Sein Mitreisender war Jens Rowold (auch noch normal). Er hat eine sehr interessante Mathematische Theorie in bezug zu den Crop Circles entwickelt. Stefan Malik war da auch noch (hatte zwar eine langsame Art an sich, aber das kommt bei den Osnabrückern ja öfters vor), er schreibt manchmal  für einige Magazine. Der sollte noch einen nachhaltigen Eindruck bei uns hinterlassen, aber dazu später mehr.

Dann lernten wir Robert den Holländer kennen (was für ein Irrer), der war sooooooooooooo nervig, wir waren jedesmal froh als er wieder weg war, weil er oft einfach nur Blödsinn von sich gab.

Es gab dann für den Rest des Tages noch viele heiße Diskussionen über das Video. Am Abend sind wir dann wieder auf den Knap Hill gefahren um eine Nachtwache abzuhalten. Da in den letzten Tagen kein neues Piktogramm im Tal von Alton Barnes entstanden war und Aufgrund der Ereignisse der letzten Nacht, waren wir frohen Mutes etwas zu sehen. Gegen 22.00 Uhr sind wir dann auf dem Knap Hill gewesen und kurz darauf war auch Uwe schon eingetroffen. Der hatte nach der letzten Nacht richtig Geschmack daran gefunden Nachtwachen abzuhalten.

Wir sind dann auf die Kuppe des Knap Hills gegangen und waren dort bis ca. 1.00 Uhr Nachts. Man glaubt ja gar nicht was und wen man dort nachts alles zu sehen bekommt. Ich glaube durch die Ereignisse der letzten Nacht, waren viele Croppies auf die Idee gekommen dieses Tal noch intensiver als die letzten Wochen nachts zu überwachen. Selbst an den entlegensten Winkeln des Tales waren noch Taschenlampen zu sehen, war schon eine interessante Szenerie.
Aber bis auf einige Leutchen die sich in der Nähe des East Feldes aufhielten, die wir durch das Nachtsichtgerät recht gut sehen konnten, war bis zu diesem Zeitpunkt nichts ungewöhnliches passiert.
Mittlerweile fing es dann auch schon wieder an zu nieseln und wir brachen die Nachtwache ab.
Glaubt mir, am nächsten morgen sollten wir unser blaues Wunder erleben, im East Feld war etwas geschehen.
  


Fliegen, Filmen, Kotzen (31 Juli '97)
und die Flower of life tat ihr übriges dazu
 

Es war so gegen 10.00 Uhr als wir durch den Lärm von vorbeigehenden Leuten allmählich wach wurden. Dirk schaute nur durch die Vorhänge des Busses und sagte: "Hä ?? Was ist den hier für eine Volkswanderung ! Da stehen ja ein paar Busse und wo latschen die denn alle hin ?"

Dirk schnappte sich ein Fernglas und schaute durch die vordere Windschutzscheibe auf das East Field. "Das kann doch nicht wahr sein! Da ist eine neue Formation im Feld!" Ich fragte ihn nur ob das ein schlechter Witz sei, wenn dies so sei fände ich ihn aber gar nicht komisch ! Aber nach kurzer Zeit schnappte ich mir auch das Fernglas und traute meinen Augen kaum ! Da war ein neuer Crop Circle entstanden genau vor uns ! Und wir sollten es verpennt haben.

Waren wir sauer das uns niemand geweckt hatte. So schnell wie an jenem Morgen hatten wir uns noch nie angezogen. Da es immer wieder leicht anfing zu nieseln, mußten wir auch noch Regenklamotten anziehen. Nachdem wir den Berg herabgestiegen waren und am Feld ankamen, hieß es nur noch Schlammschlacht Du kannst beginnen. Warum? Ganz einfach der Boden war durch den ganzen Regen so aufgeweicht, das man aufpassen mußte nicht auszurutschen.

Als wir dann am Piktogramm ankamen war die Enttäuschung riesig, denn es sah furchtbar aus. Alles war krumm und schief, uns wurde sofort klar, daß dies die plumpste Fälschung war die man sich nur vorstellen konnte. Aber das war noch nicht die Krönung, die sollte ungefähr 30 Minuten später passieren. Waren wir sauer als wir am Bus ankamen, soviel Schlamm hatte ich noch nie unter meinen Schuhen gehabt. Wenn wir die erwischen die uns so auf die Nase genommen haben, dann Gnade ihnen Gott ! Zu ihrem Glück haben wir nie herausgefunden wer es war.

Am Bus angekommen bauten wir erst einmal unser Frühstück auf und amüsierten uns köstlich über die ganzen Busladungen von Leuten die zu dem Feld heruntergingen. Dann auf einmal sahen wir, daß sich eine Gruppe von Leuten sich in dem Piktogramm an die Hand nahmen und einen Kreis von ca. 50 Meter Durchmesser bildeten. Dabei drehten sie sich noch und sangen ! Wir kamen zu dem Entschluß das die Fälschung durch solche Aktivitäten nur noch besser werden könnte, denn die schiefen Kreise werden dadurch nur noch gerader.

Dann kam irgendeine amerikanische Gruppe an und die riefen nur: "Look, the flower of life!" Denn die Fälschung sollte eine Blume darstellen. Wir erklärten ihnen dann erst einmal, daß dies eine plumpe Fälschung sei und das es sich nicht lohnen würde die ganze Strapaze auf sich zu nehmen. Aber das wollten die gar nicht wissen. Wir kamen dann zu der Erkenntnis, daß man den meisten Leuten alles vor setzen kann, sie wollen die Wahrheit gar nicht hören. Wir haben dann echt schön gefrühstückt und uns köstlich über die Leute amüsiert die da unten im Feld herum tanzten.

Was wir allerdings nie herausgefunden haben war, warum die ganzen Unternehmer schon so früh morgens von der Formation gewußt hatten. Zumal die meisten Croppies die im "Barge Inn", welches nur ein paar Minuten entfernt lag, ihren Zeltplatz hatten und auch erst viel später vor Ort waren. Wir nehmen an, daß dies alles für die Reisegruppen inszeniert war, damit die etwas zu sehen bekommen sollten. Wie beschämend, mehr fällt einem dazu wirklich nicht mehr ein.

Wir hatten uns für den Nachmittag mit Uwe an einem Flugplatz in der Nähe von Chisledon. verabredet, um einen Rundflug über die Crop Circles zu machen. Das Wetter war wirklich nicht gut, aber was soll's, wir wollten unbedingt fliegen, also gesagt getan. Zuerst war es ja noch toll, wir flogen über die Formationen am Barbury Castle, dann über die Rockley Dean Formation. Da bemerkte ich schon das irgend etwas mit meinem Magen nicht stimmte, aber ich dachte nur halte durch und mach die Bilder. Aber nachdem wir den Snowflake I überflogen hatten, war Feierabend, mir war kotzübel. Dirk ging es übrigens auch nicht besser, nur Uwe fühlte sich pudelwohl. Der Pilot, John hieß er übrigens, flog uns zwei zurück zum Flugplatz und setzte dann den Flug mit Uwe fort.

Wir lagen einfach nur die 45 Minuten auf der Wiese herum und warteten, daß sie wieder zurück kamen. Wir hatten einfach den Fehler gemacht, daß wir beide zu lange durch den Sucher geguckt haben und haben dabei den Horizont aus den Augen verloren. Das sollte man in einer solche kleinen Sportmaschine nie tun. Aber dafür war der zweite Flug, anderthalb Wochen später, zehnmal so schön.

Nun gut, nachdem wir drei Stunden im "Barge Inn" verbracht hatten, bekamen wir dann auch wieder Hunger. Das Problem war nur, daß wir unsere Bestellung zu spät aufgegeben haben und uns nur mit Knabberzeug begnügen mußten. An diesem Abend lernten wir dann auch Bert Jansen und Janet Ossebard aus Holland kennen. Die waren echt in Ordnung (viele normale gab es da nicht, aber die waren normal).

Sven Reuss war auch da. Ihn hatten wir eine Woche vorher kennengelernt, er versucht seit 16 Jahren ein Perpetuum Mobile zu erfinden, hat aber bis jetzt nur Teil-Erfolge. Dann war da noch Wolfgang Schindler, ja genau der Wolfgang Schindler, wie Sven immer betonte.

Bert war gerade mit einer Amerikanerin im Gespräch, Caren hieß sie. Caren hatte nämlich einen neuen Crop Circle mit ca. 30 Kreisen in der Nähe von Marlborough entdeckt, aber leider wußte sie nicht mehr wo genau die Formation war. Sie hatte nämlich ihren Wagen irgendwo abgestellt und ist dann mehrere Stunden durch die Gegend gelaufen. Auch nachdem wir echt viel Kartenmaterial ihr vorgelegt hatten und sie nach jedem Detail gefragt haben, wußte sie leider immer noch nichts. So ein Ärger aber auchx !

Mittlerweile waren viele Croppies um Caren versammelt und wollten wissen wo diese Formation sei. Caren war in vielerlei Hinsicht eine sehr interessante Person. Wir (Dirk, Uwe, Andreas und ich) haben uns mehrere Stunden mit ihr unterhalten, sie erzählte nämlich, das sie eine Person sei die mit Außerirdischen in Kontakt stehe! Ich weiß was viele jetzt denken, aber sie ist nicht jemand die damit protzt oder damit ins Rampenlicht will. Im Gegenteil. Am Anfang ist man immer skeptisch, aber wenn man sich dann mit ihr lange und intensiv unterhält kommt man schon zu dem Schluß, das an ihrer Geschichte etwas wahres dran ist. Tja, wie auch immer, ihre Geschichte muß man einfach mal so im Raum stehen lassen, denn das Gegenteil kann auch niemand beweisen.

Nachdem es mittlerweile schon 23.15 Uhr war und das Pub schließen wollte, sind wir dann noch auf den Knap Hill gefahren. Uwe kam dann auch noch und Caren (die dort oben die Nacht zeltete) war auch noch da. Wir unterhielten uns noch bestimmt 2 Stunden. Aber sonst sollte die Nacht über nichts aufregendes mehr passieren.


Laufen, laufen und nochmals laufen (1. August '97)

Am nächsten Morgen haben wir uns dann auf die Suche nach der Formation gemacht, von der Caren erzählt hatte. Wir haben den Bus dann irgendwo in der Walachei abgestellt und sind dann getrennt durch die Felder und Hügel gelaufen um sie zu finden. Nichts, aber auch gar nichts haben wir entdeckt. Gegen Mittag hat es dann angefangen zu regnen und wir waren bis auf die Knochen durchnäßt als wir wieder am Bus waren. Bis jetzt war es ein echt beschissener Tag und der Regen tat sein übriges.

Abends erzählte uns Bert dann von einer neuen Formation in Etchilhampton und der neuen Formation bei Liddington Castle. Wir waren natürlich hellauf begeistert von diesen News. Die mußten wir natürlich am nächsten Tag sofort aufsuchen.
  


Stars on Earth (2. August '97)

Der nächste Tag sollte auf jedenfall vielversprechender werden. Als erstes haben wir uns die Formationen bei Liddington Castle angesehen. Zuerst haben wir uns vorgenommen den einzelnen Kreis am Liddington Castle anzuschauen von dem Uwe uns erzählt hat.

Er soll innen wie ein Yin Yang Zeichen ausgesehen haben, aber als wir ankamen sahen wir nur sinnlose Verwüstung. Wie sich ein paar Tage später herausstellen sollte, muß der Bauer selbst den Crop Circle innen umgepflügt haben. Wir fanden nur ein Karton mit einer Aufschrift in dem Feld.

 Als wir aus dem Feld herausgingen, trafen wir ein englisches Pärchen die mit ihrem Auto unterwegs waren und die wir schon öfters am Knap Hill getroffen hatten. Sie hatten uns schon vor ein paar Tagen ein Bild gezeigt das sie vor 2 Jahren gemacht hatten, wo eine Lichtscheibe zu sehen war im Tal von Alton Barnes.

Wir erklärten ihnen, daß der Kreis zerstört wäre, und das da ein Schild läge. Wir hatten zusätzlich noch ein Polaroid Bild von dem Schild gemacht, um es im Barge Inn aufzuhängen. Sie wollten unbedingt das Polaroid sehen und es fotografieren, ja genau das Foto und nicht das Schild, welches ja nur 50 Meter entfernt lag. Wir kamen dann mit ihnen noch so ins Gespräch und dann fragten sie uns doch allenernstes ob wir ein Visum für England hätten! Ja genau so haben wir auch geguckt. Wir haben ihnen dann erst einmal erklärt, daß wir doch in der EU lebten und da bräuchte man kein Visum, man könne mit seinem Personalausweis überall hinfahren. Die ärmsten, die waren doch glatt ihr Lebenlang noch nie von der Insel heruntergekommen. Typisch Briten!

Wir sind dann zu der anderen Formation gegangen, die nur 100 Meter entfernt war und sie sah aus wie ein Doppelsternsystem, mit einem roten Riesen und einem blauen Zwergstern. Sie war im Durchmesser über 100 Meter lang und lag leicht geneigt an einem Hügel, war aber sehr schwer zu finden, deshalb waren auch kaum Leute dort. Das Korn floß von dem großen Kreis (roter Riese) zu dem kleinen Kreis (blauer Zwergstern).

Es gab eine Kuriosität, die allen auffiel, die in der Formation waren, es stand nämlich in dem Verbindungsgang zwischen den Kreisen ein einziger Kornhalm (sah schon ulkig aus). Und die zweite Kuriosität war, das der Zwirbel im oberen Kreis nicht genau in der Mitte war. Also, das war eine der schönsten Crop Circles in diesem Sommer, einfach nur schlicht und schön und dazu noch perfekt.

Dirk war über 100 Meter entfernt als ich zwei sonderbare Sichtungen machen sollte. Ich stand im unteren Kreis und schaute Richtung Westen zum anderen Hügel, als ich aus dem Augenwinkel etwas silbrig schimmerndes kurz im Feld aufblitzen sah (ca.50 Meter entfernt). Ich habe mir dann die Stelle lange angesehen und bin dann auch dahin gegangen, dort war dann aber nichts zu sehen was auf diese Sichtung hindeutete. Das zweite was ich sah war nicht minder seltsam. Ich habe mich in den unteren Kreis hingesetzt und habe mir den Himmel angesehen, noch war es sonnig mit vereinzelten Wolken, als ein schwarzes Objekt in schnurgerader Linie hoch am Himmel seine Bahn zog. Es muß pechschwarz gewesen sein. Ich habe zwar mit dem Tele ein paar Fotos gemacht, aber darauf ist nichts zu entdecken.

Ein Vogel kann es nicht gewesen sein, da dieses Objekt öfters hinter einer Wolke verschwand, Geräusche waren auch nicht zu hören und wenn nun jemand meint es währe ein normales Flugzeug gewesen, dann muß ich entgegnen, daß ich hier im Kölner Raum täglich duzende Flugzeuge sehe und die normalen Flugzeuge sind nicht schwarz sondern weiß oder silbern und glänzen im Sonnenlicht. Bei dieser Flughöhe muß dieses Objekt auch sehr groß gewesen sein und kein Kondensstreifen war zu sehen. Sehr seltsam alles!

Gegen Mittag sind wir dann nach Etchilhampton gefahren um uns die Doppelformation anzuschauen. Als wir die Formation endlich gefunden hatten, hatte das Wetter uns auch schon einen Strich durch die Rechnung gemacht, es fing immer wieder an zu regnen. Wir sind dennoch in die Formation gegangen und die war schon sehr interessant.

Am verrücktesten war der Kreis mit dem Schachbrettmuster in der Mitte. Uns war nie klar, ob die Tramlines mit zu zählen waren, oder ob sie nicht dazu gehören. Aber das größte Problem war, das stellte sich dann Abends noch heraus, den Kreis mit dem Sägeblatt zu zeichnen, Dirk stand kurz vor der totalen Verzweiflung. So hundertprozentig hat er es dann doch nicht geschafft es zu zeichnen, das hat sich mittlerweile erledigt.
  


Stimmt's oder kommt's hin? (2. August '97)
 

Wir hatten uns für den heutigen Tag dazu entschlossen, die Formation zu finden die wir schon seit zwei Tagen am suchen waren. Wir sollten uns wieder einmal die Füße wund laufen und wieder einmal nichts finden, das war mittlerweile so frustrierend. Nachdem im "Barge Inn" an diesem Wochenende nichts los war, weil es eine Konferenz in Glastonbury gab wo viele Croppies hingefahren waren, sind wir dann am frühen Abend zu der Formation beim Liddington Castle gefahren.

Wir wollten uns diesen Crop Circle der sowohl wie ein Doppelsternsystem  aussah noch einmal näher anschauen. Als wir an dem Feld ankamen sahen wir ein paar Leute in der Formation stehen. Wir sind dann auch hineingegangen und wen trafen wir da, Andreas Müller und Jens Rowold. Sie waren schon aus Glastonbury zurück und führten ein paar sehr amüsante Messungen durch.

Jens hat herausgefunden, daß der Mittelpunkt der Kreise immer um einen bestimmten Winkel von der Tramline abweicht und das waren sie gerade am ausmessen. Andy zog das Meßband aus und Jens peilte dann den Punkt mit dem Kompaß an. Andy fragte nur wieviel Grad es währen und Jens sagte, daß der Wert hinkäme. Andy fragte ob der Wert hinkäme oder ob er abweicht und Jens sagte nur er käme hin. Darauf sagte Andy, meß noch mal und Jens sagte nur, jetzt stimmt der Wert.

Eines kann ich nur sagen, das war die amüsanteste Vermessung die ich je erlebt habe, wir haben uns echt kringelig gelacht. Soviel zu Pseudowissenschaften!

Nun gut, nach einiger Zeit waren wir dann wieder alleine in der Formation und Dirk wollte, da das Wetter wieder einigermaßen in Ordnung war, unbedingt in dem unteren Kreis, wo das Korn hineinfloß, die Nacht über schlafen. Er wollte schon seit Tagen in einem Crop Circle schlafen. Ich habe die Nacht dann im Bus geschlafen.
  


  I found it! (3. August '97)

 Am nächsten Morgen meinte Dirk nur, daß es gar nicht so schlimm war. Er dachte erst, daß es vor Insekten nur so wimmeln würde, aber es waren überhaupt keine Tiere da gewesen.

Da  gegen 12.00 Uhr das Wetter wieder etwas schlechter wurde und es bald auch anfing zu regnen, haben wir fast den ganzen Tag im "Barge Inn" verbracht. Mittlerweile waren auch viele andere wieder aus Glastonbury zurück und wir vertrieben uns so den Nachmittag mit vielen Gesprächen. Tja, bis. Bis auf einmal gegen 17.30 Uhr Caren ins "Barge" gestürmt kam und rief: "Ich habe die Formation gefunden!" und streckte dabei ihren Camcorder in die Luft. Ihr glaubt ja gar nicht was los war. Alle wollten sofort das Video sehen und wissen wo die Formation war!

Caren zeigte uns dann das Video und erklärte uns den genauen Weg dorthin. Das unglaublichste war, das diese Formation genau zwischen dem einzelnen Kreis und dem Doppelsternsystem am Liddington Castle lag, es stellte sich später heraus, daß sie von nirgendwo her einzusehen war. Was dann passierte war echt irre.

Wir fuhren dann mit 4 Autos in einer Kolonne los, um diesen Crop Circle zu finden. Und jetzt denkt jeder, daß wir ihn direkt gefunden hätten. Pustekuchen! Nichts da. Wir liefen erst bestimmt eine Stunde durch die Gegend und fanden nichts. Wir dachten schon das Caren uns veräppelt hätte, aber wir gaben nicht auf. Wir bildeten zwei Teams. Eines ging auf dem Hügel am Liddington Castle entlang und das andere am Fuße des Hügels. Nach einiger Zeit sah man eine Baumgruppe die am Hügel stand und ich dachte mir noch, das muß dort sein, denn auf Carens Video waren solche Bäume zu sehen.

Aber kaum hatte ich den Gedanken da hörten wir die andere Gruppe am Fuße des Hügels auch schon rufen, daß sie die Formation gefunden hätten. Da unsere Gruppe nicht den direkten Weg nehmen konnte mußten wir erst um das ganze Feld herum laufen und hatten, da es schon den ganzen Tag am regnen war, dementsprechende Schlammfüße. Das war ein toller Augenblick als wir in das Piktogramm gingen, denn vor uns war ja nur Caren darin gewesen und sonst niemand. Es sah wirklich toll aus. Das schönste war aber, das in dem Moment wo wir alle in der Formation waren die Sonne herauskam und es endlich aufhörte zu regnen.

Zuerst mußten wir mal herausfinden wieviele Kreise überhaupt vorhanden waren, das war ganz schön verwirrend. Vor allem die ganzen Specials die mal wieder in dieser Formation waren. Viele Kreise hatten den Zwirbel nicht in der Mitte und bei einigen floß das Korn entgegen dem Uhrzeigersinn und bei einem anderen waren gleich mehrere Fließrichtungen vorhanden. Ein besonderes Special hatte Sven entdeckt und zwar war zwischen den oberen drei großen Kreisen unterhalb der oberen Kornschicht ein Lage Korn die die drei Kreise wie ein Seil verband. So etwas meinte Andreas währe 1996 bei der großen Windmill Hill Formation (dreier Juliaset) schon einmal gefunden worden.


 Am Abend war natürlich die neu entdeckte Formation das Gesprächsthema. Aber sonst sollte in den nächsten Tagen nichts Außergewöhnliches passieren, es war auch das typische englische Wetter. Bis zum 7.8.97 war ein furchtbares Wetter. Regen, regen und regen.
 
  It's raining again (4.-5. August '97)

War das frustrierend, vor allem der Wetterbericht, jeden Tag sagten sie sunny and dry voraus und was war ? Klar, Regen, überall in England und Rest Europa schien die Sonne und nur in Südwest England hing ein Tief was nicht weg wollte. Wirklich toll.

Wir sind dann noch zweimal zu der großen Liddington Castle Formation gefahren und haben einige Vermessungen durchgeführt. Dirk hatte sich extra einen Kompaß noch besorgt, aber dieses Ding war, das ist kein Witz, windempfindlich. Jedesmal wenn eine Böe kam tanzte die Nadel. War wahrscheinlich ein Möchtegern-Windmesser. Mehr gibt es über die beiden Tage allerdings nicht zu berichten.
 


  Ein Eldorado für Kakerlaken (6. August '97)

Für heute war ein Termin in einem Fernsehstudio geplant. Es ging wieder einmal um das Video was wir am 29.7 nachts gedreht hatten. Crop Circle TV nennt sich dieses Studio und John der Besitzer. Eines steht jedenfalls fest, wir hatten noch nie eine so unaufgeräumte Örtlichkeit gesehen. Das uns nicht irgendwelche Viecher entgegen kamen war wohl alles. Wir haben aber dafür doch ein paar sehr gute UFO Aufnahmen zu sehen bekommen. Dirk hat extra eine Kassette dagelassen, um im Gegenzug zu unseren Aufnahmen, ein paar andere Aufnahmen zu bekommen.

Allerdings hat sie John bis heute noch nicht zurück geschickt. Das hat sicherlich noch ein Nachspiel. Am Nachmittag hatte es dann endlich aufgehört zu regnen, das wurde aber auch Zeit, sonst wären wir wirklich noch abgesoffen. Gegen 19.00 Uhr kamen dann Andreas, Jens und Stefan mit dem Auto zurück. Sie waren in der Nähe von Andover den ganzen Nachmittag durch die Gegend gefahren und hatten eine angeblich neue Formation gesucht, von der berichtet wurde.

Eine neue hatten sie aber nicht entdecken können, sie waren nur in der sogenannten Warpengine in der Nähe von Vernham Holt am Haydown Hill. Es war eine recht neue Formation von der wir dann an diesem Abend zum ersten mal hörten und die wir uns am nächsten Tag unbedingt ansehen wollten.
 


  Star Treck läßt grüßen (7. August '97)

 
Für heute stand die Warpengine auf dem Plan. Das Wetter besserte sich stündlich und nachmittags hatten wir dann endlich nach einer Woche Regen wieder einmal Sonne.

Als wir in der Warpengine, die eher wie eine Mickey Mouse aussah, ankamen war zum Glück niemand dort. Wir konnten in aller Ruhe unsere Vermessungen durchführen. Die Ruhe war aber zwei Stunden später vorbei. Bert und Janet und ein paar weitere Irre waren mittlerweile angekommen. Es entwickelten sich wirklich ein paar tolle, lustige Diskussionen.

Was allerdings am interessantesten war, das jeder Kreis und jeder Verbindungsgang innerhalb dieser Formation, Specials aufzuweisen hatte. Das Korn war so kompliziert gelegt, es war einfach verrückt.

Gegen 15.00 Uhr war dann High Life in dem Piktogramm, waren zum Glück nur normale Croppies da und nicht irgendwelche durchgeknallten.

Am Abend waren wir dann wieder im "Barge" und wir sahen George Wingfield. Soll ein bekannter Crop Circle Schriftsteller sein. Muß wohl nicht damit fertig werden, daß es Leute gibt die vor ihm in einem Crop Circle sind, denn sonst wäre die folgende Tatsache nicht zu erklären. Wir, ich und Dirk, wurden von George Wingfield des Hoaxens beschuldigt und das erzählte er dann auch noch herum! Er meinte das wir die große Liddington Castle Formation ins Feld getrampelt hätten. Und warum das alles? Weil er unseren Bus am Hügel stehen gesehen hat und uns wie wir einige Tage vorher mit Stefan und einem Amerikaner in das Feld zu dieser Formation gegangen waren. Von dem Amerikaner hatte ich bis jetzt noch nichts erzählt, möchte dies jetzt aber gerne nachholen. Der behauptete nämlich das flying mushrooms die Crop Circles entstehen ließen. Wir sind zu dem Entschluß gekommen, daß er ein paar Fliegenpilze zu viel gegessen haben mußte, wie kommt man auch sonst auf eine solche Idee. Ich glaube ein weiterer Kommentar zu dieser Story erübrigt sich.

An diesem Abend hatten viele ein merkwürdiges Gefühl. Ich und Dirk auch, wir hatten die Ahnung das in dieser Nacht ein neues Piktogramm entstehen würde. Ich und Dirk beschlossen an diesem Abend auf den Milk Hill zu gehen und eine Nachtwache abzuhalten. Da es aber immer wieder ein bißchen anfing zu nieseln, blieben wir dann doch auf dem Knap Hill am Bus und hielten dort unsere Wache ab. Es sollte sich am nächsten Morgen als ein fataler Fehler herausstellen. Bis 2.00 Uhr war von unserer Warte aus nichts ungewöhnliches zu sehen. Zum Milk Hill ist es nur ca. 100 Meter Luftlinie und von dort kann man auch den westlichen Teil des Tales und nicht nur den östlichen Teil einsehen. Wir hätten es wirklich besser wissen sollen, denn die Tiere im nahegelegenen Bauernhof (Hunde, Schafe und Kühe) spielten in dieser Nacht total verrückt.
 


The day after (8. August '97)

 
Am nächsten Tag wollten wir unbedingt einen Flug klarmachen, um die neuen Formationen aus der Luft zu filmen. Wir fuhren also nach Alton Barnes herunter und hielten an der Telefonzelle. Wir stiegen aus und Danny der Engländer kam uns entgegen und fragte nur ob wir schon drinnen gewesen wären. Die Fragezeichen stiegen uns nur so aus dem Kopf! Was meinte er damit? Er zeigte nur in Richtung Milk Hill und wir drehten uns um und trauten unseren Augen nicht. In dem Feld war ein riesiges Piktogramm entstanden.

Waren wir sauer, weil dieses Piktogramm genau unterhalb des Berges entstanden war, wo wir eigentlich unsere Nachtwache abhalten wollten. Dirk quer durch die Felder gelaufen und ich bin erst auf den Milk Hill gegangen um Bilder von oben zu machen. War das schwül an dem Tag!

Ich war dann eine Stunde später erst in dem Piktogramm, es war eine fast identische Kopie des Snowflake I. Nur das diese Formation im Durchmesser viel größer war. Im inneren der Formation war im Gegensatz zum Snowflake I noch eine weitere Struktur und außenrum waren noch mehr Kreise angelegt. Einfach phantastisch !

Das erste was wir gemacht hatten, als wir zurück waren, war einen Flug bei John zu buchen. Der sagte auch direkt für den Nachmittag zu. An dem Nachmittag sind wir dann zum Flugplatz gefahren um uns mit John zu treffen, aber John war nicht da. Okay, das soll bei John nichts ungewöhnliches sein, er verspätete sich schon mal.

Aber was wir da erlebten war unglaublich, wir warteten von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr und weit und breit kein John. Na der könnte was erleben. Waren wir sauer!

Das schlimmste war nämlich, das der Bauer dem das Feld gehört wo die Snowflake II drauf war, angedroht hat, das Feld morgen zu mähen. Das wäre die Katastrophe!

Nachdem wir dann John an dem Abend erst gegen 21:00 Uhr telefonisch erreichen konnten und Dirk ihn ganz schön zur Sa.. gemacht hat, bot er uns an, uns am nächsten Tag zu fliegen.
 


Der schönste Tag (9. August '97)

Der Morgen versprach wirklich nichts gutes. Es war absolut nebelig, aber zum Glück löste der Nebel sich gegen 11:00 Uhr auf und wir bangten dem Flug entgegen. Wir hatten extra nichts gegessen den ganzen Tag, wegen des Fluges. Was nicht im Magen ist kann schließlich auch nicht raus. Gegen 14:00 Uhr haben wir uns dann auf den Weg zum Flugplatz gemacht. In der Nähe von Berwick Bassett war ein neues Piktogramm entdeckt worden und ein neues am Liddington Castle. Die wollten wir uns natürlich noch vor dem Flug anschauen. Der erste Punkt war die Formation bei Berwick Bassett. Ein Kreis mit einem Pfeil daran. Es war ein Hoax. Eine stümperhafte Arbeit. Wir sind dann ziemlich frustriert weitergefahren zum Liddington Castle.

Diese Formation sah schon viel besser aus, aber ob sie echt war oder nicht, nobody knows! Als wir am Liddington Castle waren sahen wir einen Mähdrescher in Richtung des Doppelstern Piktogramms fahren. Ich ahnte furchtbares, aber Dirk meinte nur, daß der heute bestimmt nicht mehr mäht. Ich glaubte ihm kein Wort und ich sollte Recht behalten. Der Bauer mähte das Piktogramm eine Stunde vor unserem Flug ab, waren wir sauer. Ein Stunde, was ist schon eine Stunde, in solchen Momenten eine Ewigkeit.

Als wir in dem Piktogramm waren, kam John mit seinem Flugzeug angeflogen und drehte seine Runden über uns. Ich habe mittlerweile ein Bild entdeckt im Internet wo ich und Dirk im Piktogramm stehen und von oben fotografiert werden von Lucy Pringle.

Gegen 17:00 Uhr waren wir dann am Flugplatz und trafen John. Er fragte erst einmal welche Formation wir gerne überfliegen wollten und bei dem Gespräch stellte sich dann heraus, das in der letzten Nacht die verrückteste Formation von 1997 entstanden war.
Der Flug war einfach klasse, aber das unglaublichste passierte über der alten Etchilhampton Formation. Wir machten gerade einen steileren Sinkflug um weiter herunter zu kommen und John öffnete das Fenster damit ich besser fotografieren konnte. Ich bestimmte den Ausschnitt und NICHTS PASSIERTE. Meine Kamera löste nicht aus. Ich dachte erst an einen schlechten Scherz, aber als ich die Kamera in eine andere Richtung hielt löste sie aus. Ich machte das Spielchen ein paar mal, aber es änderte sich nichts. Die Kamera löste bei einem bestimmten Winkel über dem Piktogramm nicht aus. John mußte einen komplett neuen Anflugwinkel wählen, damit ich fotografieren konnte. Das war schon sehr seltsam. Ich hatte während unseres Aufenthaltes vor Ort schon von ein paar Fotografen die gleichen Stories über nicht auslösende Kameras gehört. Komischerweise passiert das nie bei Camcordern, sehr seltsam alles.

Als wir dann wieder im "Barge" ankamen, fanden wir erst einmal heraus wo die neue Formation in Etchilhampton genau war, die wir aus der Luft gesehen hatten. Jeden den wir fragten, wie die neue Formation sei, war nur hell auf begeistert. Sie muß innen ein Traum sein, sagte man uns.

Wir haben uns dann auch direkt auf den Weg gemacht. Nach längerem suchen fanden wir die Formation dann auch, es waren schon ein paar Leute da, die wir kannten. Es war wirklich ein Traum im Inneren. Das Korn war nicht wie bei den bisherigen Crop Circles in den letzten Jahren scharf abgeknickt am Rand des Piktogramms. Nein, das komplette innere sah so aus als hätte es einer gegossen, wie eine Wasserrutsche. Es war im Inneren einfach alles perfekt. Das Kurioseste war aber, daß die Windschäden in dem Feld mit in das Piktogramm eingebaut waren. So etwas hatte es in den ganzen Jahren zuvor noch nicht gegeben. Was wir aber nicht verstanden, war der einzelne Kreis der in einiger Entfernung des eigentlichen Piktogramms lag. Man hatte auch ein bißchen den Eindruck das dieses Piktogramm irgendwie nicht fertig geworden ist. Aber das war eine andere Diskussion.


Den Abend verbrachten wir dann im "Barge" und es war echt die Hölle los an diesem Abend im "Barge". Aber an den Samstagen ist dort immer viel los. Wir haben uns dann für die kommende Nacht noch vorgenommen eine Nachtwache an der neuen Etchilhampton Formation abzuhalten.

Zum ersten mal haben wir eine komplette Nacht durchgehalten, haben aber nichts ungewöhnliches gesehen. Dafür gab es am nächsten Morgen einen traumhaften Sonnenaufgang und phantastischen Nebelszenerien.


No News (10. August '97)

Das einzige was wir gemacht haben, war, daß wir uns alle neuen Formationen noch einmal angeschaut hatten.
 


Interview mit Bert und Janet (11. August '97)

Für den heutigen Tag hatten wir ein Interview vor, mit Bert und Janet. Sie wollten uns zu den Vorkommnissen in der Nacht zum 29. Juli interviewen. War eine echt witzige Sache und hat auch viel Spaß gemacht. Bin mal auf das Video gespannt.

Bert und Janet erzählten uns noch, das ein paar Leute, die in der Entstehungsnacht des Snowflake II auf dem Milk Hill gezeltet haben, Nachts von tanzenden Lichtern über dem Feld aufgewacht seien. Das ganze Schauspiel muß bis 2:00 Uhr Nachts stattgefunden haben. Ähnliche Lichter, so erfuhren wir, wurden auch ein paar Nächte zuvor am Olivers Castle gesichtet. Es soll ein tolles Schauspiel gewesen sein.
 


  Stonehenge (12.August '97)

Also Stonehenge erinnert einen mehr an Disneyland. Einen weiteren Kommentar gebe ich dazu nicht ab.


  The End (13.August '97)
 

Natürlich passiert am letzten Tag immer etwas aufregendes. Auch uns sollte es so gehen.
Gegen 14.00 Uhr sind wir dann noch einmal auf den Milk Hill gegangen um diesen phantastischen Ausblick auf die Snowflake II Formation zu genießen, bei bestem Wetter.


Dirk hatte mir den Autoschlüssel zum Aufbewahren gegeben und ich hatte ihn in die Hosentasche getan. Gegen 15.00 Uhr wollten wir dann zum Bus zurück gehen und ich gab Dirk den Schlüssel. Es stellte sich schnell heraus, das der Schlüssel (wir wissen  bis heute nicht wie) in zwei Hälften zerbrochen war. PANIC ! Denn Dirk hatte keinen Ersatzschlüssel dabei. Zum Glück konnten wir die Türen des Busses mit dem abgebrochenen Schlüssel irgendwie öffnen und Dirk schickte mich Richtung Marlborough um einen Ersatzschlüssel anfertigen zu lassen. Zum Glück hat er durch eine Spezialkonstruktion den Bus kurzschließen können. Also das war ein Schock. Wir sind dann noch mit dem kurzgeschlossenen Bus, bis Köln, in der Nacht zurück gekommen.

War das ein Abenteuer, dieser Urlaub.

Wenn jetzt einer Lust bekommen haben sollte auf Crop Circles in England, dann lade ich euch hiermit nach England ein. Vielleicht sieht man sich ja, wir sind wieder von Mitte Juli vor Ort und wer weiß was dieses Jahr alles passiert.

Bis dann Frank Laumen Mai 1998


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